Nutzungsdauer Carport: Steuerliche Absetzbarkeit von Garagen, Carports und Stellplätzen

 

Garage oder Carport steuerlich absetzenAuf einem Grundstück befinden sich neben dem Haus zumeist noch andere Gebäude, wie Garagen oder Carports. Dabei gelten die Aufwendungen für Garagen, Carports oder Stellplätze immer als Herstellungskosten. Sie können deshalb nur zusammen mit dem Gebäude abgeschrieben werden. Dies gilt auch dann, wenn die Garage erst nachträglich auf dem Grundstück errichtet wurde.

Nutzungsdauer von Garagen oder Carports auf fremden Grundstücken

Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn der Carport bzw. die Garage sich nicht auf demselben Grundstück wie das Hauptgebäude befindet. In diesem Fall können die Gebäude getrennt voneinander bei der Steuer berücksichtigt werden. Dies gilt zudem, auch wenn mehrere Garagen zu Vermietungszwecken auf einem unbebauten Grundstück errichtet werden. Für die Garagen gilt eine Nutzungsdauer von 20 Jahren (5% AfA Satz). Pro Jahr kann also ein Zwanzigstel der Herstellungskosten bei der Steuer abgesetzt werden.

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Steuerbescheid: Einspruch einlegen und Steuern sparen

Steuerbescheid Einspruch
 

 Der Bund der Steuerzahler schätzt, dass jeder dritte Steuerbescheid falsch ist. Und von den rund 3,7 Millionen Einsprüchen gegen Steuerbescheide hatten zwei Drittel Erfolg. Daher lohnt es in jedem Fall den Steuerbescheid genau zu prüfen, auch wenn Sie mit Abgabe der Steuerklärung froh waren, diese unangenehme Aufgabe endlich beendet zu haben. Denn ohne genaue Prüfung … Weiterlesen

Arbeitskleidung absetzen – Was geht und was geht nicht?

Arbeitskleidung absetzen
 

 Arbeitnehmer in der Industrie und im Handwerk, die zum Schutz vor Verschmutzungen oder Verletzungen eine bestimmte Berufskleidung benötigen und diese nicht von ihrem Arbeitgeber erhalten, können die Kosten für Arbeitskleidung absetzen. Die Kosten für Anschaffung und auch Reinigung, können Arbeitnehmer dafür als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Berufsgruppen, die … Weiterlesen

Steuern sparen mit der Pendlerpauschale ab 2011

Fahrtenbuch ja oder nein?
 

 Die im allgemeinen Sprachgebrauch als Pendlerpauschale bekannte steuerliche Absetzbarkeit der Kosten für Wege von der Wohnung zur Arbeitsstätte ist in Deutschland bereits seit 1920 gesetzlich verankert. Nachdem die Anerkennung der Fahrtkosten zunächst auf die Kosten für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln beschränkt war, werden seit 1955 auch Fahrten mit einem PKW anerkannt. Dabei muss es sich … Weiterlesen

Elster Online Portal – mit wenigen Klicks zur Steuererklärung

Elster Online Portal
 

 Mit Elster, der elektronischen Steuererklärung, sollte der Prozess der Formularabgabe vereinfacht und verschlankt werden. Seit dem Jahr 2005 sind im Grunde alle Unternehmer verpflichtet, ihre Umsatzsteuervoranmeldung, Lohnbescheinigungen und Lohnsteueranmeldungen über das Portal Elster einzureichen. Die Krux zu Beginn war jedoch, dass Elster nur für das Betriebssystem Windows zur Verfügung stand. Nutzer von MAC OS und … Weiterlesen

Steuerfreibetrag für Rentner – das müssen Sie zur Rentenbesteuerung wissen!

Steuerfreibetrag für Rentner
 

 Mit dem Alterseinkünftegesetz hat sich seit dem Jahr 2005 die Situation für Rentner grundlegend geändert. Seitdem zählt die Rente zum steuerpflichtigen Einkommen. Rentner, deren gesetzliche Rente gewisse Grenzwerte übersteigt, müssen seitdem Steuern zahlen, auch wenn sie keine weiteren Einkünfte haben. Seit Einführung des Gesetzes wird der Steuerfreibetrag für Rentner schrittweise angepasst. Sind für Rentner, die … Weiterlesen

Steuertipps: Schenkung, Schenkungssteuer und Freibeträge

Schenkungssteuer
 

Als Themen immer aktuell: Schenkung, Schenkungssteuer und die gesetzlichen Freibeträge

Gar nicht so selten verursacht eine Schenkung, die eigentlich an sich ja eine recht erfreuliche Sache ist, beinahe so viel finanziellen und natürlich auch organisatorischen Ärger wie ihr „Verwandter“, das Erbe. Woran das liegt? Ganz einfach: Obwohl die „Schenkung“ Schenkung heißt, bekommt man als Steuerbürger, wenn man ein Haus oder Geld verschenkt, in Deutschland im Gegenzug natürlich nichts geschenkt sondern muss Schenkungssteuer bezahlen. Dank der so genannten Schenkungssteuerpflicht – also der steuergesetzlichen Verpflichtung zur Entrichtung der Schenkungssteuer – kommt um die Abführung der Schenkungssteuer an das jeweils zuständige Finanzamt auch keiner herum. Sinnvollerweise und damit auch für BGB-Laien einigermaßen übersichtlich finden sich die gesetzlichen Regelungen zur Schenkungssteuer im gleichen Gesetzestext wie die gesetzlichen Regelungen zur Erbschaftssteuer, nämlich im Erbschaftsteuer- und Schenkungssteuer-Gesetz (ErbStG). Die für den gewöhnlichen Steuerbürger interessantesten Passagen finden sich dabei vor allem in den Textabschnitten § 13, § 13a, § 13b und § 13c, § 16 sowie § 19 ErbStG. Die vier erst genannten behandeln dabei in aller Ausführlichkeit die sowohl für Privatleute als für Unternehmer sehr interessanten Themen „Steuerbefreiungen“ und „Steuerbefreiungen für Betriebsvermögen“. In § 16 ErbStG wendet sich der Gesetzgeber der erfreulichen Thematik „Freibeträge“ zu, um dann in § 19 ErbStG quasi zur Sache zu kommen: Dort finden sich alle aktuellen Informationen zu den Steuersätzen der Schenkungssteuer und der Erbschaftssteuer.

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Steuerfreibetrag 2010: bei gleichem Bruttogehalt mehr vom Netto

Steuerfreibetrag 2010
 

 Arbeitnehmer können mit dem Steuerfreibetrag 2010 ihre Belastung durch Lohn- und Einkommensteuer senken. Wobei „der“ Steuerfreibetrag eigentlich gar nicht existiert. Die Finanzbehörden kennen verschiedene Arten des Steuerfreibetrags. Daher haben Sie im Jahr 2010 mehr als nur eine Möglichkeit, Ihre Einkommensteuer durch Freibeträge zu minimieren. Mit den verschiedenen Steuerfreibeträgen möchte der Gesetzgeber auf verschiedene Lebenssituationen eingehen. … Weiterlesen

Steuern sparen in 2014 – warum nicht?

Steuern sparen
 

 Die Sache mit den Steuern ist ein zweischneidiges Schwert. Wer viel Steuern zahlt, hat auch entsprechend gut verdient. Dennoch liegt es in der Natur der Sache, diese Abgaben auch im Jahr 2014 so gering wie möglich zu halten. Da der Gesetzgeber durchaus Möglichkeiten dazu einräumt, gibt es für die Steuerzahler keinen Grund, die Steuererklärung nicht … Weiterlesen

Wie Sie mit Steuerfreibeträgen Ihre Steuerbelastung verringern

Steuerfreibetrag
 

Steuerfreibeträge, Steuerfreigrenze und Werbungskostenpauschbeträge

Der Steuerfreibetrag verringert die Höhe Ihrer Steuerschuld. Sie zahlen nur Steuern auf den Einkommensbetrag, der den Freibetrag übersteigt.

Neben dem Steuerfreibetrag gibt es auch Werbungskostenpauschbeträge und Steuerfreigrenzen. Sie verringern Ihre Steuerbelastung nur dann, wenn Ihre Einnahmen den gesetzlich fixierten Grenzbetrag nicht überschreiten. Sonst müssen Sie Ihre Einkünfte komplett versteuern.

Sie richten sich an Zielgruppen wie Arbeitnehmer, Selbstständige, Sparer, Schenker, Gewerbetreibende, Unternehmer, Eltern, Arbeitslose, Rentner und Übungsleiter. Das deutsche Steuerrecht gewährt folgende Steuerfreibeträge:

Steuerfreibeträge für alle, die mit ihrer Arbeitskraft Einkünfte erzielen

Grundfreibetrag

Das ist der Betrag, bis zu dem überhaupt keine Einkommensteuer anfällt. Er dient der Existenzsicherung und verschont Personen mit niedrigen Einkünften. Er steht allen zu, die mit ihrer Arbeit unabhängig vom Beschäftigungsverhältnis, von der Steuerklasse oder der ausgeübten Tätigkeit Einkommen erwirtschaften. Zu dieser Gruppe gehören Arbeitnehmer, Selbstständige und Freiberufler. Die Höhe des Grundfreibetrages orientiert sich am sozialhilferechtlichen Mindestbedarf. Er steigt pro Jahr nur geringfügig, um die steigenden Lebenshaltungskosten abzufedern. 2014 liegt er bei 8.354 € für Alleinstehende und bei 16.708 € für Ehepaare.

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Kennen Sie Ihre Pflichten nach dem Umsatzsteuergesetz?

Steuerbescheid Einspruch
 

 Das Umsatzsteuergesetz hat als Bundesgesetz Auswirkungen auf Verbraucher, die in Deutschland Lieferungen und Leistungen in Anspruch nehmen. Insbesondere wirkt sich das Gesetz auf Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler aus. Als Unternehmer, Handwerker und Freiberufler benötigen Sie daher umfassende Informationen über das Umsatzsteuergesetz, da nach deutschem Recht Verstöße gegen Gesetze auch dann schwerwiegende Folgen haben können, wenn … Weiterlesen

Warenimporte unterliegen der Einfuhrumsatzsteuer

Einfuhrumsatzsteuer
 

Die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) belastet aus Drittländern importierte Waren und stellt damit einen umsatzsteuerrechtlichen Ausgleich zwischen importierten und im Inland erworbenen Waren dar. Gleichzeitig trägt die Einfuhrumsatzsteuer dem Grundsatz Rechnung, dass letztendlich das inländische Umsatzsteuerniveau erreicht werden soll, und gewährleistet eine sichere Besteuerung importierter Waren. Die Einfuhrumsatzsteuer ist, anders als die inländische Umsatzsteuer, eine Verbrauchssteuer und wird nach den Vorschriften des Grundgesetzes, des Umsatzsteuergesetzes (UStG) und der Abgabenordnung durch den Zoll erhoben. Da Unternehmen zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, können Unternehmer auch die Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer von ihrer Umsatzsteuerlast abziehen, wenn sie über Einfuhr- und Verzollungsbelege verfügen.

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Steuerklassenrechner – Optimale Steuerklassenwahl für Eheleute

Steuerklassenrechner Lohnsteuer
 

Die Steuerklasse beeinflusst die Höhe der Steuervorauszahlungen während eines Jahres, nicht aber die Höhe der jährlichen Einkommenssteuer, denn diese berechnen Sie mit der Steuererklärung unter Berücksichtigung Ihres Jahreseinkommens und möglicher steuermindernder Kriterien. Durch die Wahl der Steuerklasse können Ehepartner und eingetragene Lebenspartner ihr monatliches Nettoeinkommen erhöhen oder reduzieren. Hier kann ein Steuerklassenrechner helfen. Alleinstehende ohne Kinder hingegen werden automatisch der Steuerklasse I zugeordnet und haben daher keine Möglichkeit der Steuerklassenwahl.

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Voraussetzungen für die außerordentliche Abschreibung auf Immobilien

Abschreibung von Immobilien
 

Nach Auffassung des Finanzgerichts Münster rechtfertigt eine drastische Ertragsminderung einer vermieteten Immobilie noch nicht eine außergewöhnliche Abschreibung (Urteil vom 24.01.2013, Az. 11K 4248/10 E). Gegen die Entscheidung des Finanzgerichts wurde Revision beim Bundesfinanzhof zugelassen.

Der vorliegende Fall

Im zugrundeliegenden Fall war eine gewerblich genutzte Immobilie an ein Einzelhandelsunternehmen vermietet worden. Nachdem der Einzelhändler den Mietvertrag gekündigt hatte, machte der Eigentümer des Ladenlokals gegenüber dem Finanzamt eine außergewöhnliche Wertminderung geltend, da ihm erst nach einem Jahr eine Weitervermietung zu einer um 80 Prozent geringeren Miete gelungen sei, die noch nicht einmal zur Kostendeckung ausreiche. Die Immobilie sei exakt auf die Bedürfnisse des bisherigen Mieters zugeschnitten gewesen. Aufgrund der veränderten Marktanforderungen an Einzelhandelsimmobilien könne die Immobilie nicht mehr an Verbrauchermärkte vermietet werden. Das Finanzamt erkannte die außerordentliche Abschreibung der Immobilie nicht an. Hiergegen klagte der Immobilienbesitzer beim Finanzgericht.

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Abschreibung Software – Kann bei Software ein Investitionsabzugsbetrag geltend gemacht werden?

Abschreibung Software
 

Die Abschreibung von Software orientiert sich am Abschreibungsverfahren für die zugehörige Hardware, wenn es sich um Systemprogramme handelt, die ohne Zusatzentgelt zusammen mit der Hardware erworben werden. Bei unabhängig von der Hardware erworbenen Programmen erfolgt eine lineare Abschreibung von Software entsprechend der vom Bundesministerium der Finanzen angenommenen Nutzungsdauer von drei Jahren (bei Individual-Software: fünf Jahre). Fraglich ist aber, ob bei geplanten Software-Investitionen auch ein Investitionsabzugsbetrag (§ 7g Absatz 1 EStG, früher „Ansparabschreibung“) geltend gemacht werden darf.

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