Duales Studium – Steuervergünstigung für die Eltern

Wahrscheinlich geht es den meisten beim Studium so: die Ausgaben sind hoch, die Einnahmen niedrig. Entgegen der Hoffnung, die Eltern und Studierende aufgrund von Urteilen des Bundesfinanzhofes zwischenzeitlich hatten, bleibt es weiterhin so, dass die Kosten für ein erstes Studium nur als Sonderausgaben bis 6.000 Euro abgesetzt werden können. Eine entsprechende Gesetzesänderung, die den Vorgaben des Bundesfinanzhofes Rechnung trägt, wurde inzwischen vorgenommen. Es bleibt dabei, dass es eine weitere Steuervergünstigung für die Eltern nicht geben wird. Ein Vorwegabzug wird weiterhin nicht möglich sein.

Auch bei geringem Einkommen sind Steuererklärungen nicht unwichtig

Dennoch lohnt ein Blick in die Gesetze des Einkommensteuerrechts. Dies gilt umso mehr für den Fall, dass einer bereits abgeschlossenen Ausbildung oder einem absolvierten Studium eine weitere Ausbildung folgen soll, die immerhin auch finanziert werden will. Es ist ein Irrglaube, dass man sich nicht um eine Steuererklärung kümmern muss, da man ja ohnehin nichts verdient. Gerade in der Ausbildung kann man von der Möglichkeit des Verlustvortrages profitieren.

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Steuerfreibeträge für Studenten – wie viel steuert der Fiskus zur Ausbildung dabei?

Steuerfreibeträge für Studenten
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Knapp 70% aller Studenten müssen neben ihrem Studium jobben, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Man trifft Studenten in Büros als Aushilfen, jede Menge von ihnen kellnern, einige braten Klopse in einem amerikanischen Filialkonzern, andere stopfen Werbeprospekte ihn ohnehin überquellende Briefkästen. Ein Studium ist teuer. Lehrbücher, Druckerpatronen und viele weitere direkte Kosten belasten das Budget. Horrende Mieten in den Universitätsstädten sorgen für die Sprengung. Sofern man ein wenig in diesem System sparen möchte, muss man sich noch mit der Machete durch das deutsche Steuerdickicht schlagen. Kindergeld, Steuern, Sozialversicherung, überall warten – vielleicht – kleine Hilfen oder größere Probleme mit noch größerer Wirkung.

Das Geld, das der fleißige Student mit dem Braten von Klopsen verdient, kann beispielsweise schnell zum Problem werden. Arbeitet der künftige Akademiker zu viel, möchte der Staat beteiligt werden. Schnell ist der jährliche Steuerfreibetrag überschritten und Steuern werden fällig. Es sei denn, man nutzt Freibeträge, Ausnahmen und Sonderregeln.

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Kfw-Bank Studienkredite ermöglichen ein finanziell entspanntes Lernen

Bis auf wenige Ausnahmen, gewähren Banken Studenten nur schwer und ungern Kredite. Sollte man dennoch gelegentlich auf eine Bank treffen, die gewillt ist, einen Studienkredit zu vergeben ist es ratsam, den angebotenen Zinssatz ernsthaft zu prüfen. Er liegt häufig am oberen Ende der Skala aktueller Zinssätze für Kredite. Zu den möglichen Anbietern zählt die Deutsche Bank, die damit wirbt, den Zinssatz für Studienkredite seit Jahren unverändert gehalten zu haben. So eine tolle Leistung ist das nun auch wieder nicht, hat man doch schließlich von vornherein die Zinslatte sehr hoch gelegt.

Andere Banken bieten Teilfinanzierungen im Bereich der Studienkredite an, dann allerdings mit variablen Zinssätzen. Die KfW orientiert sich bei der Festlegung der Zinssätze am EURIBOR und lag zwischenzeitlich mit dem Zinssatz bei 6,5%, der jedoch erst auf politischen Druck hin zustande kam. Eigentlich sollte er noch höher sein. Dennoch war die KfW in den vergangenen Jahren, wie auch jetzt aktuell, immer noch der günstigste Anbieter oder zumindest einer der Günstigsten.

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Sind die Studiengebühren nun doch nicht von der Steuer absetzbar?

Bundesregierung rechnet mit hohen Steuerausfällen und stoppt die Absetzbarkeit

Aufgrund der zu erwartenden hohen Steuerausfälle hat der Bundestag seine erst kürzlich durch den Bundestag genehmigten Urteile (BFH Urteil vom 28. Juli 2011 / V I R 7/10 und V I R 38/10) zur Absetzbarkeit von Studiengebühren wieder gestoppt. Die fiskalischen Auswirkungen dieser Absetzbarkeit der Kosten für das Erststudium seien extrem zu umfangreich, sodass diese Änderung große Löcher in die Bundeshaushaltskassen reißen würde.

Studiengebühren dürfen nicht mehr als Werbungskosten von der Steuer abgezogen werden

Es hat sehr vielversprechend angefangen und bei vielen Studenten war ein Aufatmen zu…

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Durchbruch in Sachen Studiengebühren – Der Bundesfinanzhof gibt grünes Licht für steuerliche Absetzbarkeit der Kosten für Ausbildung und Studium

An vielen Universitäten aber auch in den Wohnstuben zahlreicher Eltern ist es zu einem Aufatmen gekommen, als der Bundesfinanzhof kürzlich ein neues Urteil herausgab, dass die Absetzbarkeit der Studiengebühren betrifft. Gänzlich ist das neue Gesetz zwar noch nicht vom Tisch, da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar ist, wie die Folgen dieser Gesetzesänderung aussehen werden, jedoch darf schon heute jeder die Kosten für Ausbildung und Studium steuerlich geltend machen.

Studiengebühren absetzen und doppelt belohnt werden

Jeden Menschen ist es mittlerweile klar, dass in der heutigen Zeit Bildung ein wichtiges Instrument ist, um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können. Umso wichtiger sehen es die Eltern von fast erwachsenen Kindern dann auch, dass diese einen guten Schulabschluss haben und nach Möglichkeit anschließend noch ein Studium…

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