Nutzungsdauer Carport: Steuerliche Absetzbarkeit von Garagen, Carports und Stellplätzen

Garage oder Carport steuerlich absetzenAuf einem Grundstück befinden sich neben dem Haus zumeist noch andere Gebäude, wie Garagen oder Carports. Dabei gelten die Aufwendungen für Garagen, Carports oder Stellplätze immer als Herstellungskosten. Sie können deshalb nur zusammen mit dem Gebäude abgeschrieben werden. Dies gilt auch dann, wenn die Garage erst nachträglich auf dem Grundstück errichtet wurde.

Nutzungsdauer von Garagen oder Carports auf fremden Grundstücken

Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn der Carport bzw. die Garage sich nicht auf demselben Grundstück wie das Hauptgebäude befindet. In diesem Fall können die Gebäude getrennt voneinander bei der Steuer berücksichtigt werden. Dies gilt zudem, auch wenn mehrere Garagen zu Vermietungszwecken auf einem unbebauten Grundstück errichtet werden. Für die Garagen gilt eine Nutzungsdauer von 20 Jahren (5% AfA Satz). Pro Jahr kann also ein Zwanzigstel der Herstellungskosten bei der Steuer abgesetzt werden.

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Arbeitskleidung absetzen – Was geht und was geht nicht?

Arbeitskleidung absetzen

Arbeitnehmer in der Industrie und im Handwerk, die zum Schutz vor Verschmutzungen oder Verletzungen eine bestimmte Berufskleidung benötigen und diese nicht von ihrem Arbeitgeber erhalten, können die Kosten für Arbeitskleidung absetzen. Die Kosten für Anschaffung und auch Reinigung, können Arbeitnehmer dafür als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Berufsgruppen, die … Weiterlesen

 

Steuern sparen mit der Pendlerpauschale ab 2011

Fahrtenbuch ja oder nein?

Die im allgemeinen Sprachgebrauch als Pendlerpauschale bekannte steuerliche Absetzbarkeit der Kosten für Wege von der Wohnung zur Arbeitsstätte ist in Deutschland bereits seit 1920 gesetzlich verankert. Nachdem die Anerkennung der Fahrtkosten zunächst auf die Kosten für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln beschränkt war, werden seit 1955 auch Fahrten mit einem PKW anerkannt. Dabei muss es sich … Weiterlesen

 

Steuerfreibetrag für Rentner – das müssen Sie zur Rentenbesteuerung wissen!

Steuerfreibetrag für Rentner

Mit dem Alterseinkünftegesetz hat sich seit dem Jahr 2005 die Situation für Rentner grundlegend geändert. Seitdem zählt die Rente zum steuerpflichtigen Einkommen. Rentner, deren gesetzliche Rente gewisse Grenzwerte übersteigt, müssen seitdem Steuern zahlen, auch wenn sie keine weiteren Einkünfte haben. Seit Einführung des Gesetzes wird der Steuerfreibetrag für Rentner schrittweise angepasst. Sind für Rentner, die … Weiterlesen

 

Steuerfreibetrag 2010: bei gleichem Bruttogehalt mehr vom Netto

Steuerfreibetrag 2010

Arbeitnehmer können mit dem Steuerfreibetrag 2010 ihre Belastung durch Lohn- und Einkommensteuer senken. Wobei „der“ Steuerfreibetrag eigentlich gar nicht existiert. Die Finanzbehörden kennen verschiedene Arten des Steuerfreibetrags. Daher haben Sie im Jahr 2010 mehr als nur eine Möglichkeit, Ihre Einkommensteuer durch Freibeträge zu minimieren. Mit den verschiedenen Steuerfreibeträgen möchte der Gesetzgeber auf verschiedene Lebenssituationen eingehen. … Weiterlesen

 

Steuern sparen in 2014 – warum nicht?

Steuern sparen

Die Sache mit den Steuern ist ein zweischneidiges Schwert. Wer viel Steuern zahlt, hat auch entsprechend gut verdient. Dennoch liegt es in der Natur der Sache, diese Abgaben auch im Jahr 2014 so gering wie möglich zu halten. Da der Gesetzgeber durchaus Möglichkeiten dazu einräumt, gibt es für die Steuerzahler keinen Grund, die Steuererklärung nicht … Weiterlesen

 

Wie Sie mit Steuerfreibeträgen Ihre Steuerbelastung verringern

Steuerfreibetrag

Steuerfreibeträge, Steuerfreigrenze und Werbungskostenpauschbeträge

Der Steuerfreibetrag verringert die Höhe Ihrer Steuerschuld. Sie zahlen nur Steuern auf den Einkommensbetrag, der den Freibetrag übersteigt.

Neben dem Steuerfreibetrag gibt es auch Werbungskostenpauschbeträge und Steuerfreigrenzen. Sie verringern Ihre Steuerbelastung nur dann, wenn Ihre Einnahmen den gesetzlich fixierten Grenzbetrag nicht überschreiten. Sonst müssen Sie Ihre Einkünfte komplett versteuern.

Sie richten sich an Zielgruppen wie Arbeitnehmer, Selbstständige, Sparer, Schenker, Gewerbetreibende, Unternehmer, Eltern, Arbeitslose, Rentner und Übungsleiter. Das deutsche Steuerrecht gewährt folgende Steuerfreibeträge:

Steuerfreibeträge für alle, die mit ihrer Arbeitskraft Einkünfte erzielen

Grundfreibetrag

Das ist der Betrag, bis zu dem überhaupt keine Einkommensteuer anfällt. Er dient der Existenzsicherung und verschont Personen mit niedrigen Einkünften. Er steht allen zu, die mit ihrer Arbeit unabhängig vom Beschäftigungsverhältnis, von der Steuerklasse oder der ausgeübten Tätigkeit Einkommen erwirtschaften. Zu dieser Gruppe gehören Arbeitnehmer, Selbstständige und Freiberufler. Die Höhe des Grundfreibetrages orientiert sich am sozialhilferechtlichen Mindestbedarf. Er steigt pro Jahr nur geringfügig, um die steigenden Lebenshaltungskosten abzufedern. 2014 liegt er bei 8.354 € für Alleinstehende und bei 16.708 € für Ehepaare.

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Steuerklassenrechner – Optimale Steuerklassenwahl für Eheleute

Steuerklassenrechner Lohnsteuer

Die Steuerklasse beeinflusst die Höhe der Steuervorauszahlungen während eines Jahres, nicht aber die Höhe der jährlichen Einkommenssteuer, denn diese berechnen Sie mit der Steuererklärung unter Berücksichtigung Ihres Jahreseinkommens und möglicher steuermindernder Kriterien. Durch die Wahl der Steuerklasse können Ehepartner und eingetragene Lebenspartner ihr monatliches Nettoeinkommen erhöhen oder reduzieren. Hier kann ein Steuerklassenrechner helfen. Alleinstehende ohne Kinder hingegen werden automatisch der Steuerklasse I zugeordnet und haben daher keine Möglichkeit der Steuerklassenwahl.

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Steuerfreibetrag 2010 – zahlreiche Möglichkeiten

Elster Online Portal

Im deutschen Steuerrecht gilt ein Steuerfreibetrag als ein Betrag, der je nach individueller Voraussetzung zur Reduzierung der Steuerlast genutzt werden kann. Zu unterscheiden sind die verschiedenen Steuerfreibeträge von den sogenannten Steuerfreigrenzen.

Steuerlicher Freibetrag und Steuerfreigrenzen

Grundsätzlich ist eine Abgrenzung der Freibeträge auf der einen Seite und von Freigrenzen oder Pauschbeträgen auf der anderen Seite zu machen. Die steuerliche Auswirkung ist zwar dieselbe, allerdings ist die Handhabung eine andere.

Freibetrag und Freigrenze
Ein Freibetrag wird auch gewährt, wenn die Einnahmen diesen überschreiten. Er wird in Abzug gebracht, sodass sich das zu versteuernde Einkommen reduziert. Wird allerdings eine Freigrenze überschritten, fällt diese weg. Im Gesetzestext wird deswegen ausgeführt, dass Einnahmen der Steuer unterzogen werden, soweit sie einen Freibetrag übersteigen. Für die Steuerfreigrenze gilt hingegen, dass diese greift, solange dieser Betrag nicht überschritten wird.

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Splittingtabelle weiterhin gültig

Splittingtabelle

Das als veraltet geltende Modell der Splittingtabelle zur vergünstigten Besteuerung von Ehepaaren war insbesondere vor der Bundestagswahl 2013 Mittelpunkt kontroverser Diskussionen. Trotz verschiedener Ansätze und Ideen zur Optimierung und Anpassung an die sich wandelnden gesellschaftlichen Gegebenheiten wurden bislang keinerlei Änderungen vorgenommen, so dass die Splittingtabelle nach wie vor ihre Gültigkeit hat.

Sinn und Funktionsweise der Splittingtabelle

Für Ehepaare und – seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 07.05.2013 – auch eingetragene Lebenspartnerinnen und Lebenspartner eröffnet die Splittingtabelle einige Vergünstigungen bei der Einkommenssteuer. Die Einkommen der beiden Partner werden demnach addiert, durch zwei geteilt und dann entsprechend der Steuerklassenkombinationen 4/4 oder 3/5 mit der Einkommenssteuer belegt. Mit dieser bereits seit 1958 geltenden Verfahrensweise wird die Steuerprogression effektiv abgebaut, so dass die Vorteile in einigen Fällen erheblich ausfallen. Kritisiert wurde aus Kreisen verschiedener Verbände, dass von der Splittingtabelle bevorzugt Ehepaare mit unterschiedlichen Einkommen oder Familien mit Alleinverdienern profitieren würden und demnach falsche, nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten gemäße Signale gesendet würden. So würde durch die Splittingtabelle die Erwerbstätigkeit von Frauen negativ beeinflusst, was einer ungerechten gesellschaftlichen Wirkung gleichkommt.

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Steuern sparen bei der Steuererklärung

Steuerfreibetrag 2010

Bei jeder Steuererklärung hat der Steuerpflichtige die Möglichkeit, durch die Angabe der Aufwendungen, die er für die Ausführung seiner Tätigkeit leisten musste, Steuern zu sparen. Denn die Steuer wird nur auf die tatsächlichen Einnahmen erhoben, und zwar nach Abzug aller Kosten. Der Arbeitnehmer kann Steuern sparen, wenn er seine Ausgaben als Werbungskosten angibt, während bei selbständigen Tätigkeiten eine Einnahmenüberschussrechnung, auch Gewinn-Verlust-Rechnung genannt, beim Finanzamt eingereicht wird.

Die Werbungskosten: das Steuerspar-Modell für den Arbeitnehmer

Bei der Ausübung jeder Tätigkeit fallen Kosten an, die mit ihr notwendigerweise verbunden sind. Die Finanzgesetzgebung gibt dem Steuerzahler die Möglichkeit, bei der Steuererklärung die entsprechenden Beträge detailliert anzugeben oder die Werbungskostenpauschale in Anspruch zu nehmen. Sind die Ausgaben höher als die vom Finanzamt vorgesehene Pauschale, kann es sich lohnen, der Steuererklärung eine Liste mit allen Beträgen beizufügen und ebenso die entsprechenden Belege mit der Steuererklärung einzureichen.

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Dank des Steuerfreibetrages mehr Geld zur Verfügung haben

Steuerfreibetrag

Das deutsche Steuerrecht kennt verschiedene Steuerfreibeträge, die es den Steuerpflichtigen ermöglichen, Steuern zu sparen. Zu den bekanntesten Steuerfreibeträgen zählen der Kinderfreibetrag, der Grundfreibetrag in der Einkommensteuer, der Sparer-Pauschbetrag für Kapitalerträge, der Steuerfreibetrag für Rentner und Steuerfreibeträge in der Erbschaftsteuer. Einige Steuerfreibeträge werden vor der Berechnung von Steuern angewandt, während andere Freibeträge zu einer Erstattung bereits gezahlter Steuern führen.

Der Kinderfreibetrag

Eltern können in Deutschland ab der Geburt eines Kinds Kindergeld beantragen. Durch diese staatliche Leistung sollen Familien finanziell entlastet werden, denn Erziehung, Unterhalt und Ausbildung eines Kinds kosten viel Geld. Der Kinderfreibetrag nach Paragraf 32 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ist ein Steuerfreibetrag, der immer dann angewandt wird, wenn dies für die Eltern in Bezug auf die Einkommensteuer günstiger ist als das ausgezahlte Kindergeld. Bei der Berechnung der Kirchensteuer und des Solidaritätszuschlags wird der Kinderfreibetrag immer angerechnet. Der Kinderfreibetrag richtet sich nach der Anzahl der auf der Lohnsteuerkarte eingetragenen Kinder.

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Indirekte Steuern

Indirekte Steuern

Ein wichtiges Merkmal zur Klassifizierung von Steuern ist die Art und Weise, nach der sie eingezogen werden. Denn es ist nicht immer der Steuerträger, der die Abgabe zu leisten hat. Oftmals zahlt er selbst nicht direkt an den Staat, sondern als Steuerschuldner entrichtet der Hersteller oder Dienstleister diese indirekte Steuer anstelle des Verbrauchers. Er führt … Weiterlesen

 

Die Diskussion um die Splittingtabelle: Abschaffung oder Ausbau zum Familiensplitting?

Ehegattensplitting

Das Ehegattensplitting bringt einen Steuervorteil bei zusammen veranlagten Ehegatten mit unterschiedlich hohen Einkünften. Je größer der Abstand zwischen den Einkommen der Ehepartner ist, desto höher fallen die Einsparungen durch das Ehegattensplitting aus. Von den insgesamt 200 Milliarden Euro umfassenden ehe- und familienpolitischen Maßnahmen entfallen 20 Milliarden Euro auf das Ehegattensplitting.

Gesellschaftlicher Wandel : Auslöser der Debatte um die Splittingtabelle

Der gesellschaftliche Wandel seit der Einführung des Splittingverfahrens im Jahr 1958 führte zu Kritik am Ehegattensplitting. Die in der öffentlichen Diskussion vertretenen Positionen reichen von einer vollständigen Abschaffung des Splittingrechts bis zu einem Ausbau des Ehegatten- zu einem Familiensplitting.
Die familienpolitische Debatte schließt neben der Splittingtabelle auch andere staatliche Instrumente wie das Kindergeld und die Förderung der Kinderbetreuung sowie Kosten-Nutzen-Erwägungen und allgemeine Gerechtigkeitsfragen ein. Selbst eine aktuelle Studie der Bundesregierung kommt zu dem Ergebnis, dass etliche der bisher geltenden familienpolitischen Maßnahmen nicht effizient seien. Nach Umfragen plädieren allerdings über 80 Prozent aller Eltern für eine Beibehaltung des Ehegattensplittings.

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Abschreibungen richtig nutzen, um Steuern zu sparen

Steuerbescheid Einspruch

Wertminderungen bei Wirtschaftsgütern können im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben steuerlich geltend gemacht werden. Durch die verschiedenen Abschreibungsmöglichkeiten kann der Gewinn eines Unternehmens und somit auch die Steuerlast reduziert werden. Die am häufigsten genutzte Abschreibung ist die für abnutzbare Wirtschaftsgüter (kurz AfA). Zusätzlich lässt das Steuergesetz jedoch eine Reihe von weiteren Abschreibungen zu.

Steuern sparen mit der Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG)

Im Unterschied zur Abschreibung nach der AfA-Tabelle, die über mehrere Jahre erfolgt, kann für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) eine Sofortabschreibung genutzt werden (§ 6 Abs. 2 EStG). Wirtschaftsgüter mit einem Wert von bis zu 410 € können damit komplett im Anschaffungsjahr abgeschrieben werden. Um als geringwertiges Wirtschaftsgut absetzbar zu sein, darf das Objekt zum einen maximal einen Wert von 410 € haben (ohne Umsatzsteuer), zum anderen muss es sich um einen abnutzbaren Gegenstand handeln, der beweglich ist und selbstständig eingesetzt werden kann. Ersatzteile oder Teile einer Anlage sind also keine geringwertigen Wirtschaftsgüter.

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