Steuerbescheid: Einspruch einlegen und Steuern sparen

Steuerbescheid Einspruch

Der Bund der Steuerzahler schätzt, dass jeder dritte Steuerbescheid falsch ist. Und von den rund 3,7 Millionen Einsprüchen gegen Steuerbescheide hatten zwei Drittel Erfolg. Daher lohnt es in jedem Fall den Steuerbescheid genau zu prüfen, auch wenn Sie mit Abgabe der Steuerklärung froh waren, diese unangenehme Aufgabe endlich beendet zu haben. Denn ohne genaue Prüfung … Weiterlesen

 

Steuertipps: Schenkung, Schenkungssteuer und Freibeträge

Schenkungssteuer

Als Themen immer aktuell: Schenkung, Schenkungssteuer und die gesetzlichen Freibeträge

Gar nicht so selten verursacht eine Schenkung, die eigentlich an sich ja eine recht erfreuliche Sache ist, beinahe so viel finanziellen und natürlich auch organisatorischen Ärger wie ihr „Verwandter“, das Erbe. Woran das liegt? Ganz einfach: Obwohl die „Schenkung“ Schenkung heißt, bekommt man als Steuerbürger, wenn man ein Haus oder Geld verschenkt, in Deutschland im Gegenzug natürlich nichts geschenkt sondern muss Schenkungssteuer bezahlen. Dank der so genannten Schenkungssteuerpflicht – also der steuergesetzlichen Verpflichtung zur Entrichtung der Schenkungssteuer – kommt um die Abführung der Schenkungssteuer an das jeweils zuständige Finanzamt auch keiner herum. Sinnvollerweise und damit auch für BGB-Laien einigermaßen übersichtlich finden sich die gesetzlichen Regelungen zur Schenkungssteuer im gleichen Gesetzestext wie die gesetzlichen Regelungen zur Erbschaftssteuer, nämlich im Erbschaftsteuer- und Schenkungssteuer-Gesetz (ErbStG). Die für den gewöhnlichen Steuerbürger interessantesten Passagen finden sich dabei vor allem in den Textabschnitten § 13, § 13a, § 13b und § 13c, § 16 sowie § 19 ErbStG. Die vier erst genannten behandeln dabei in aller Ausführlichkeit die sowohl für Privatleute als für Unternehmer sehr interessanten Themen „Steuerbefreiungen“ und „Steuerbefreiungen für Betriebsvermögen“. In § 16 ErbStG wendet sich der Gesetzgeber der erfreulichen Thematik „Freibeträge“ zu, um dann in § 19 ErbStG quasi zur Sache zu kommen: Dort finden sich alle aktuellen Informationen zu den Steuersätzen der Schenkungssteuer und der Erbschaftssteuer.

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Steuern sparen in 2014 – warum nicht?

Steuern sparen

Die Sache mit den Steuern ist ein zweischneidiges Schwert. Wer viel Steuern zahlt, hat auch entsprechend gut verdient. Dennoch liegt es in der Natur der Sache, diese Abgaben auch im Jahr 2014 so gering wie möglich zu halten. Da der Gesetzgeber durchaus Möglichkeiten dazu einräumt, gibt es für die Steuerzahler keinen Grund, die Steuererklärung nicht … Weiterlesen

 

Warenimporte unterliegen der Einfuhrumsatzsteuer

Einfuhrumsatzsteuer

Die Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) belastet aus Drittländern importierte Waren und stellt damit einen umsatzsteuerrechtlichen Ausgleich zwischen importierten und im Inland erworbenen Waren dar. Gleichzeitig trägt die Einfuhrumsatzsteuer dem Grundsatz Rechnung, dass letztendlich das inländische Umsatzsteuerniveau erreicht werden soll, und gewährleistet eine sichere Besteuerung importierter Waren. Die Einfuhrumsatzsteuer ist, anders als die inländische Umsatzsteuer, eine Verbrauchssteuer und wird nach den Vorschriften des Grundgesetzes, des Umsatzsteuergesetzes (UStG) und der Abgabenordnung durch den Zoll erhoben. Da Unternehmen zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, können Unternehmer auch die Einfuhrumsatzsteuer als Vorsteuer von ihrer Umsatzsteuerlast abziehen, wenn sie über Einfuhr- und Verzollungsbelege verfügen.

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Steuerklassenrechner – Optimale Steuerklassenwahl für Eheleute

Steuerklassenrechner Lohnsteuer

Die Steuerklasse beeinflusst die Höhe der Steuervorauszahlungen während eines Jahres, nicht aber die Höhe der jährlichen Einkommenssteuer, denn diese berechnen Sie mit der Steuererklärung unter Berücksichtigung Ihres Jahreseinkommens und möglicher steuermindernder Kriterien. Durch die Wahl der Steuerklasse können Ehepartner und eingetragene Lebenspartner ihr monatliches Nettoeinkommen erhöhen oder reduzieren. Hier kann ein Steuerklassenrechner helfen. Alleinstehende ohne Kinder hingegen werden automatisch der Steuerklasse I zugeordnet und haben daher keine Möglichkeit der Steuerklassenwahl.

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UStG – Das Umsatzsteuergesetz

UStG

Das Umsatzsteuergesetz (UStG) ist neben dem EStG eines der wichtigsten Steuer-Gesetze für Unternehmer. Wenn es um Vorsteuer oder Vorsteuerabzug, den Steuersatz oder die Umsatzsteuer-Bemessungsgrundlage oder die Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung geht – zu allen Fragen der Besteuerung von Lieferungen und Leistungen finden sich Regelungen im UStG – auch für Steuerbefreiungen. Wie sonstige Gesetze ist auch das UStG bisweilen schwer verständlich, was aber nicht zuletzt am Regelungsgegenstand liegt. So kann eine innergemeinschaftliche Lieferung, die von mehr als zwei Unternehmen vorgenommen wird und unterschiedliche Gegenstände erfasst, zu schwierigen Problemen im Sinne des Umsatzsteuer-Rechts führen.

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Einspruch gegen den Steuerbescheid einlegen

Steuerbescheid Einspruch

Das Verfassen der Steuererklärung ohne Steuerberater ist mühselig. Deshalb ist der Ärger über Fiskus und Finanzamt umso größer, wenn der Steuerbescheid, der aufgrund der Steuererklärung erlassen wird, falsch ist. Doch jeder Steuerpflichtige hat das Recht, den Einkommensteuerbescheid vom Finanzamt prüfen zu lassen. Dafür gibt es den Einspruch gemäß § 347 Abs. 1 Abgabenordnung.

Wann ist der Steuerbescheid falsch?

Urteile des Bundesfinanzhofs zum Steuerrecht vom machen immer wieder Schlagzeilen. Die Frage, welche Ausgaben und Kosten (beispielsweise Werbungskosten) für die Steuer geltend gemacht werden können, beurteilen Finanzämter oft uneinheitlich. Die Abgabenordnung wird zuweilen unterschiedlich ausgelegt. Einspruch und Klage können bewirken, dass Finanzämter über Steuern einheitlich entscheiden. Wenn es um das Absetzen von Spenden, Fahrtkosten, Werbungskosten, die Altersvorsorge-Geldanlage, Leistungen für die Familie oder Sonderausgaben geht, können die Finanzbeamten im Finanzamt Fehler machen. Gleiches gilt für Themen wie Lohnersatzleistungen oder Rente. Deshalb sind viele Steuerbescheide falsch.

Einspruch zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit

Ein Steuerbescheid ist ein Verwaltungsakt (§ 118 Abgabenordnung). Er bewirkt eine Festsetzung der an den Fiskus zu zahlenden Steuern (Einkommensteuer, Lohnsteuer, Kirchensteuer usw.). Wer glaubt, zu viel Lohnsteuer zahlen zu müssen, oder meint, dass zu Unrecht Werbungskosten nicht anerkannt wurden, kann gegen den Steuerbescheid Einspruch einlegen (§ 347 Abs. 1 Abgabenordnung). Ein Drittel der Steuer-Bescheide zur Lohnsteuer, zum Einkommen und anderen Steuern wird nach einem Einspruch zugunsten der Steuerzahler korrigiert – eine hohe Erfolgsquote im Vergleich zu anderen Verwaltungsakten. Es lohnt sich also in jedem Steuerfall, einen Bescheid gründlich auf jeden Euro hin zu prüfen.

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AfA-Tabelle

AfA-Tabelle

Fast alle Anlagegüter in einem Unternehmen haben eine begrenzte Nutzungsdauer. Bei sehr hohen Anschaffungs- oder Herstellungskosten für abnutzbare Anlagegüter kann nicht jeder Euro sofort von der Steuer abgesetzt werden. Die steuerliche Absetzung erfolgt über die Jahre der Nutzung (§ 7 Abs. 1 EStG). Für jedes Anlagegut lässt sich in einem vom BMF herausgegebenen Dokument (AfA-Tabelle) die Nutzungsdauer ablesen. Grundlage für die in den AfA-Tabellen festgelegte Nutzungsdauer sind die betriebsgewöhnlichen Jahre der Nutzung eines Anlageguts. Die Annahmen in den AfA-Tabellen beruhen auf Erfahrungswerten der steuerlichen Betriebsprüfung.

Sinn der AfA-Tabellen für die Abschreibung der Anlagegüter

AfA ist die Abkürzung für „Absetzung für Abnutzung“. Es gibt verschiedene Arten von Abschreibungen (linear, degressiv, Teilwertabschreibung). Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) können sofort abgeschrieben werden, ein teures und langlebiges Anlagegut dagegen unterliegt der AfA. Der Sinn der AfA ist eine gleichmäßige Verteilung der Abschreibungen auf die Jahre der Nutzung – immer bezogen auf das konkrete Anlagegut. Für den Betrieb verwendbare Anlagegüter sollen mit der AfA im Idealfall genau so lange von der Steuer abgesetzt werden, wie sie tatsächlich der Erzeugung von Umsätzen dienen. AfA-Tabellen (Abschreibungstabellen), in denen Vorschläge für die Prognose der Abnutzung der einzelnen Wirtschaftsgüter vermerkt sind, dienen dabei vornehmlich als Grundlage für Steuertipps.

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Kinderfreibetrag

Ist Versteuerung bei Kleinunternehmen

Die Bedeutung des Kinderfreibetrages liegt in der Entlastung der Eltern durch eine spürbare Steuerersparnis. Denn Kinder kosten Geld. Elterngeld, Kindergeld und Kinderfreibetrag sollen einen sozialen Ausgleich schaffen. Den Sinn von Kindergeld und Kinderfreibetrag verdeutlicht § 31 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes: Der Kinderfreibetrag dient als steuerlicher Freibetrag der Steuergerechtigkeit – und soweit das Kindergeld für die … Weiterlesen

 

Steuerklassenrechner

Steuerklassenrechner

Geld sparen durch Steuerwechsel – das können auch Sie, denn Wechseln ist ganz einfach. Durch die Steuerklasse werden Lohnsteuer und Lohnersatzleistungen bestimmt. Wer die günstigste Steuerklasse wählt, hat mehr Euro netto vom Arbeitslohn durch weniger Abzüge – dies zeigt der Gehaltsrechner. Ein Rechner für die Lohnsteuer ist also eine große Hilfe für jeden Arbeitnehmer bei … Weiterlesen

 

Die neuen Erbschaftsteuer-Richtlinien

Neue Bewertungsrichtlinie 2012

Unser Top-Thema gibt einen Überblick über die Richtlinien zum Bewertungsgesetz, die im Rahmen der Erbschaftsteuer-Richtlinien 2011 erneuert wurden. Einführung Nicht nur die Richtlinien zum Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz wurden kurz vor Jahresende 2011 beschlossen, auch die Richtlinien zum Bewertungsgesetz (BewG) wurden erneuert und lösten die bisherigen aus dem Jahr 2003 ab. Für die Wertermittlung der verschiedenen … Weiterlesen