Steuer sparen

Steuer sparen bei Immobilien

30. März 2011

Clevere Hausbesitzer nutzen Steuervorteile bei Immobilien

Mit unterschiedlichen Strategien ist es Immobilienbesitzern möglich, steuerliche Sparpotenziale umfassend auszuschöpfen. Immobilien sind nicht nur als Kapitalanlage interessant, sondern mehr und mehr werden sie als Sparmodell angesehen, mit deren Hilfe sich einiges an Steuern sparen lässt.

Grundsätzlich muss man sagen, dass sich die Möglichkeiten mit Immobilien Steuern zu sparen seit dem Wegfall der Eigenheimzulage zwar reduziert haben, es jedoch auch weiterhin zahlreiche Möglichkeiten gibt, das Haus oder die Wohnung steuerlich abzusetzen. Mit diversen steuerlichen Tricks kann der Haus- oder Wohnungseigentümer dafür sorgen, dass sich auch der Fiskus an den Kosten der Immobilie beteiligt.

Steuern sparen mit Immobilien und Wohn-Riester

Als private Altersvorsorge ist das sogenannten Wohn-Riestern bei zukünftigen Immobilienbesitzern mehr und mehr im Kommen. Wer jetzt schon weiß, dass er eine Immobilie kaufen oder bauen wird, der liegt mit einem Riester-Vertrag immer richtig, denn die hier eingezahlten Beiträge können für den Kauf einer Immobilie genutzt werden und somit für ein kostenloses Wohnen im Alter sorgen. Zulagen erhält der Immobilienbesitzer allerdings nur dann, wenn er die Immobilie mindestens zwanzig Jahre selbst bewohnt. Wird die Immobilie vorzeitig verkauft, verlangt der Staat die zuvor gezahlte Förderung zurück.

Steuern sparen bei Immobilien durch Werbungskosten und Abschreibungen

Steuer sparen mit Immobilien kann man auch, indem man alle möglichen Werbungskosten bei der jährlichen Steuererklärung ansetzt. So sind hier beispielsweise Modernisierungsaufwendungen und Schuldzinsen steuerlich absetzbar, was sich finanziell meist deutlich bemerkbar machen wird. Auch mit Abschreibungen lassen sich Steuern bei Immobilien sparen. Eine langfristige Abschreibung ist nach einer Modernisierung jedoch nur dann erlaubt, wenn durch diese Modernisierung auch der Wert der Immobilie gestiegen ist. Ist dies nicht der Fall, so müssen diese Kosten als Werbungskosten eingetragen werden. Sie sind dann bereits im selben Jahr voll abzugsfähig.

Auch Büro- und Betriebskosten sorgen dafür, dass der Eigentümer mit der Immobilie Steuern sparen kann. So ist es beispielsweise möglich, dass die Kosten für Müllabfuhr und Straßenreinigung, Heizung und Wasser, Hausverwalter- und Reinigungskosten und auch Räumungskosten von der Steuer abgesetzt werden können.
Bei den Bürokosten sind es die Gebühren für Telefon und PC sowie für Büromaterial und Porto, mit deren Hilfe der Immobilienbesitzer Steuern sparen kann.
Vergessen sollte weiterhin auch nicht das Disagio, die vorausbezahlten Zinsen, welche voll abzugsfähig sind.

Steuern sparen mit an Angehörige vermietete Immobilien

Ein gezieltes Steuer sparen mit Immobilien ist auch dann möglich, wenn die Immobilie an Angehörige vermietet wird. Da die Verwandtschaft in der Regel lediglich 75 Prozent der ortsüblichen Miete zahlen muss, erhöhen sich hier entsprechend die steuermindernden Verluste und Steuern können so gezielt gespart werden.

Steuern sparen mit denkmalgeschützten Immobilien

Einen guten steuerlichen Vorteil bringen auch denkmalgeschützte Immobilien, da diese über einen Zeitraum von rund zehn Jahren mit maximal 90 Prozent der angefallenen Sanierungskosten abgeschrieben werden können.

Vermieter einer denkmalgeschützten Immobilie haben hier einen noch größeren Vorteil als Eigentümer, die die Immobilie selbst bewohnen, da sie die Kosten über 12 Jahre verteilt steuerlich geltend machen können und somit deutlich Steuern sparen können.

Steuern sparen bei Immobilien mit der Grunderwerbsteuer

Eine weitere Möglichkeit Steuern durch Immobilien zu sparen, ist die Grunderwerbsteuer, die bei allen Grundstückskäufen anfällt. Mit der richtigen Taktik kann hier recht viel an Steuern gespart werden, denn normalerweise muss der, der sowohl das Grundstück und das Haus von einem Bauträger erwirbt, Steuern auf den gesamten Kaufpreis zahlen. Derzeit beläuft sich der Steuersatz auf rund 4,5 Prozent.

Wer jedoch zunächst das Grundstück kauft, sich mit dem Bau jedoch erstmal etwas Zeit lässt, der muss dann lediglich für den Kauf des Grundstücks Grunderwerbsteuer zahlen. Für das Haus selbst fällt dann zum späteren Zeitpunkt keine Grunderwerbsteuer mehr an und somit können hier auf simple Art und Weise Steuern bei den Immobilien gespart werden.

 

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