
In den eigenen vier Wänden leben ist der Traum vieler Menschen und ebenso Viele verwirklichen
sich dann auch den Wunsch nach einem trauten Heim. Wer sich allerdings ein Haus kauft, muss
nicht nur gegebenenfalls die monatlichen Raten an die Hausbank tilgen, sondern bekommt Post
vom Finanzamt, die gerne die Grunderwerbssteuer einziehen möchte. Der derzeitige Steuersatz liegt
bei 3,5 Prozent und ist ausgehend vom Kaufpreis. Beispiel: Wird ein Haus mit einem Kaufpreis in
Höhe von 80.000 Euro erworben, dann fallen insgesamt 2.800 Euro Grunderwerbssteuer an. Wenn
die Immobilie von zwei Personen oder mehr gekauft wurde und im Notarvertrag als Käufer
eingetragen sind, wird die jeweilige Summe aufgeteilt. Nicht gerade wenig was der Fiskus an
Steuern verlangt. Wer seine Immobilie dann auch selbst bewohnt, kann nichts davon steuerlich
geltend machen. Nur Eigentümer, die auch vermieten möchten, kommen in den Genuss, da dann die
Grunderwerbssteuer von der Steuererklärung absetzbar ist.
