Steuer sparen

Sparen, Sparen, Sparen…

16. Juni 2010

…sagten auch schon immer unsere Großeltern.

In Zeiten der Finanzkrise heißt es selbst für die Bürger sparen, sparen, sparen. Die Energiepreise steigen, gleichzeitig sinken die Zinsen für Geldanlagen und das Thema Steuern sparen wird mit ständig neuen Änderungen auch immer undurchsichtiger . Darüber hinaus sehen bereits jetzt schon Experten eine Geldentwertung und eine höhere Inflationsrate vorher.

Aber schon zu Großmutters Zeiten wusste man wie das mit dem sparen, sparen, sparen effektiv funktioniert. Eines der altbewährten Mittel am Ende des Monats doch mehr in der Kasse zu besitzen ist das Haushaltsbuch. Grundsätzlich besteht ein klassisches Haushaltsbuch aus vier Elementen. Das sind zum einen die Einnahmen, die jeden Monat eingetragen werden. Dazu zählen neben dem Nettogehalt ebenso das Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, Zinserträge der Geldanlage sowie das Kindergeld. Zum anderen gibt es die festen Ausgaben, wie beispielsweise die Miete, Strom, Telefon und Versicherungen. Viele feste Ausgaben werden allerdings vierteljährlich oder sogar jährlich abgerechnet. Hier ist es empfehlenswert, auch wenn es mit Zeitaufwand und Mühe verbunden ist, die einzelnen Posten auf die monatliche Rate umzurechnen. Weitere Elemente sind die veränderlichen Ausgaben wie unter anderem Lebensmittel oder Kleidung. Zum Schluss gibt es dann noch die Rubrik Jahresabschluss. Dort werden die festen Einnahmen von den festen Ausgaben Monat für Monat abgezogen. Wenn sich daraus dann ein Überschuss ergibt kann man entweder im nächsten Monat mehr ausgeben oder nach dem altbewährten Prinzip sparen, sparen, sparen handeln.


Zu Großmutters Zeiten wusste man nicht nur um die Vorzüge eines Haushaltsbuches, sondern auch um die soliden Eigenschaften eines Sparbuches. Zwar ist die Rendite nur minimal, jedoch dafür risikolos und in Kombination mit einem kostenlosen Guthabenkonto, auf das es ebenso Zinsen gibt, effizient wenn es sich um das Sparen, Sparen, Sparen dreht. Doch bereits das Sparbuch leicht in den Hintergrund geschoben haben moderne Anlageformen wie das Fest- und Tagesgeld. Sie gehören ebenso zu den sicheren Anlagen und kaum ein Anbieter verfügt nicht über ein Tages- oder Festgeldprodukt. Zwar gibt es bei beiden Geldanlagen in der Laufzeit und Flexibilität Unterschiede, doch sparen, sparen, sparen ist ebenso wie mit dem klassischen Sparbuch möglich. Möchte man lieber flexibel sein und das Geld nur kurzfristig auf die hohe Kante legen, dann empfiehlt sich das Tagesgeld, dessen Zinssatz zwischen 1,50 und in der Regel bis 2,25 Prozent liegt. Täglich verfügbar und in den meisten Fällen keine Mindesteinlage erforderlich machen das Tagesgeld zu einer Alternative zu Großmutters Sparbuch. Wer allerdings lieber langfristig anlegen möchte und sich zwischen 2 und drei Prozent Zinsen sichern möchte, für diese Anleger kommt das Festgeld in Frage. Kombiniert können beide wiederum mit einem kostenlosen Guthabenkonto, dass dann zusätzlich Zinsen bringt.

Sparen, Sparen, sparen, das funktioniert aber nicht nur mit Geldanlagen oder bei der Haushaltskasse, sondern ebenso mit Steuern. Angefangen mit der Abgabe der Einkommensteuererklärung, die inzwischen auf elektronischem Weg abgegeben werden kann. Der Vorteil daran ist, dass das Finanzamt die Einkommensteuererklärung schneller bearbeitet und so bekommt man die Erstattungen auch früher auf das Konto überwiesen. Nicht zu vergessen die Pendlerpauschale, die es nun nach langem hin und her wieder ab dem 1. Kilometer gibt. Pro Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Arbeitstelle können 30 Cent geltend gemacht werden. Gerade für Menschen, die weite Strecken zum Arbeitsplatz aufweisen, sparen in Zeiten von hohen Benzinpreisen wenigstens so an den Steuern. Ebenfalls sparen, sparen, sparen ist nun aufgrund des neu in Kraft getretenen Bürgerentlastungsgesetz möglich. So können nun sowohl Gesetzlich- wie auch Privatversicherte mit der Erhöhung des Versorgungsaufwandsgrenze mehr steuerlich absetzen.

Mit kleinen Kniffen und ein paar Tricks klappt das Sparen, Sparen, Sparen effektiv und am Ende bleibt mehr für den Verbraucher, auch in Zeiten der Finanzkrise.

 

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