Steuerliche Unterschiede betriebliche und private Altersvorsorge

Steuertipps für die AltersvorsorgeBei der Altersvorsorge wird in die betriebliche und private Vorsorge unterschieden. Während die Kosten bei der betrieblichen Altersvorsorge vom Bruttolohn abgezogen werden und dem Steuerzahler ein höherer Nettolohn bleibt, fließen die Kosten für die private Vorsorge direkt vom Nettolohn in die Kassen der Versicherungsgesellschaften. Die Steuer fällt also bei der betrieblichen Altersvorsorge für den Steuerpflichtigen geringer aus. Die betriebliche Altersvorsorge kann sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer aufgewendet werden. Dem Arbeitgeber steht zudem die Möglichkeit zur Verfügung, diese Investition von der Steuer abzusetzen.

Wie verhält es sich mit der Steuer im Falle einer Arbeitslosigkeit des Steuerzahlers?

Sollte der Steuerzahler arbeitslos werden, ist die betriebliche Altersvorsorge ausgenommen. Was die Steuer angeht, so entstehen dem Steuerpflichtigen also keine Nachteile. Da die private Altersvorsorge nur in Ausnahmefällen von der Steuer abgezogen werden kann, ist diese nicht sicher im Falle einer Arbeitslosigkeit. Nur wenn sich der Steuerzahler für ein staatlich gefördertes Modell, wie etwa für die Riester-Rente entscheidet, können diese Investitionen bei der Steuer angegeben werden.

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Gibt es Steuervorteile für Mitglieder der privaten Krankenkassen?

Bisher war es so, dass Personen sich in erster Linie wegen der besseren Leistungen sowie der oftmals günstigeren Beiträge für den Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung entschlossen haben. Steuervorteile spielten bei dieser Überlegung keine besondere Rolle. Seit Anfang 2010 besteht nun auch die Möglichkeit, die Beiträge zur privaten Krankenversicherung sowie der Pflegeversicherung als Sonderausgaben steuerlich geltend zu machen und damit Steuervorteile zu erzielen. In einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wurde die Bundesregierung aufgefordert, neue Regelungen für die steuerliche Förderung der Beiträge zur Kranken- und Pflegepflichtversicherung zu erlassen. Die bisher geltenden Bestimmungen, dass Beiträge zur Kranken- und Pflegepflichtversicherung nur bedingt steuerlich abzugsfähig sind, sahen die Richter als verfassungswidrig an. Mit dem seit 01.01.2010 in Kraft getretenen Bürgerentlastungsgesetzes kam die Bundesregierung dieser Erforderung nach. Insgesamt werden die Bürger durch die neuen Regelungen jährlich mit Steuervorteilen von etwa 9,5 Milliarden Euro entlastet.

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Anwartschaften für private Krankenversicherungen können als Sonderausgabe steuerlich abgesetzt werden

Anwartschaft für Private Krankenversicherung

Wer in einer privaten Krankenversicherung (PKV) ist, der muss dies nicht unbedingt auch immer bleiben. Viele Situationen können dazu führen, dass der Versicherte als sogenannter Angestellter wieder in eine gesetzliche Krankenversicherung muss. Dies ist für viele Menschen in der Regel nicht schön, oftmals jedoch nicht zu vermeiden. Und wer Glück hat, für den stellt sich der Wechsel in die gesetzliche Kasse nur als eine Übergangslösung dar. Wer dies bereits im Vorfeld weiß, der kann mit der privaten Krankenkasse eine sogenannte Anwartschaft vereinbaren. Eine Anwartschaft hat viele Vorteile; ein großer Vorteil ist es, dass sie von der Steuer abgezogen werden kann.

Zurück in die private Krankenversicherung mit der Anwartschaft

Eine Anwartschaft bei den privaten Krankenkassen läuft über den Abschluss einer Versicherung – der Anwartschaftsversicherung. Diese Anwartschaftsversicherung bescheinigt dem Unterzeichner das Recht auf den Erhalt einzelner bereits erhaltener Vertragsbestandteile.
Dies können beispielsweise das Eintrittsalter und der jeweilige Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss sein. All diese Einzelheiten werden für einen späteren Wiedereintritt in die private Krankenversicherung (PKV) vertraglich festgehalten. Viele, die vor dem Abschluss einer Anwartschaft noch unschlüssig sind, sehen am Ende jedoch auch die steuerlichen Vorteile, die diese Anwartschaft mit sich bringt.

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