Steuer sparen – AfA Tabelle

AfA Tabelle

So umfassend die Steuergesetzgebung ist, oft bleibt sie hinter der Realität zurück und stellt Unternehmen und Steuerberater vor große Herausforderungen. In der heutigen Zeit kommt kaum ein Unternehmen ohne Computer und verschiedene Software aus. Die Hardware stellt kein Problem dar, sie findet in der AfA Tabelle für allgemein verwendbare Anlagegüter Berücksichtigung. Für Computer, Notebooks, Drucker und andere Peripheriegeräte beträgt laut AfA Tabelle die Nutzungsdauer drei Jahre. So klar die Regelungen die Hardware betreffend sind, bei der Software treten in der Praxis Probleme auf.

Hard- und Software in Verbindung

Die AfA Tabelle für allgemein verwendbare Wirtschaftsgüter betrifft materielle Güter wie Computer oder Drucker. Software dagegen stufen die Finanzbehörden als immaterielles Wirtschaftsgut ein. Für immaterielle Wirtschaftsgüter existieren keine eigenen AfA Tabellen, daher entstehen in vielen Fällen Diskussionen über die jeweilige Nutzungsdauer mit den Finanzbehörden. Einfach liegt der Fall, wenn Hard- und Software zusammen erworben werden und die auf den Geräten installierte Software nicht gesondert auf der Rechnung ausgewiesen ist. Hier greift die AfA Tabelle für allgemein verwendbare Wirtschaftsgüter für Hard- und Software. Die Nutzungsdauer beträgt einheitlich 3 Jahre und der Preis für Hard- und Software wird einheitlich über die Nutzungsdauer laut AfA Tabelle abgeschrieben. Doch oft wird die Software separat erworben.

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Abschreibung von Immobilien – wichtige Hinweise

Abschreibung aus Immobilien

Der sukzessive Wertverlust von Gebäuden durch Abnutzung kann vom Eigentümer mit der möglichen Abschreibung von Immobilien zumindest steuerlich ausgeglichen werden. So soll unter anderem der notwendige finanzielle Spielraum für werterhöhende Maßnahmen geschaffen werden. Abhängig vom Baujahr des Gebäudes und der Nutzung gelten dabei aber unterschiedliche Regeln. Grundsätzliches zur Abschreibung von Immobilien Die für die Abschreibung … Weiterlesen

 

Kinderfreibetrag

Ist Versteuerung bei Kleinunternehmen

Die Bedeutung des Kinderfreibetrages liegt in der Entlastung der Eltern durch eine spürbare Steuerersparnis. Denn Kinder kosten Geld. Elterngeld, Kindergeld und Kinderfreibetrag sollen einen sozialen Ausgleich schaffen. Den Sinn von Kindergeld und Kinderfreibetrag verdeutlicht § 31 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes: Der Kinderfreibetrag dient als steuerlicher Freibetrag der Steuergerechtigkeit – und soweit das Kindergeld für die … Weiterlesen

 

Indirekte Steuern

Indirekte Steuern

Ein wichtiges Merkmal zur Klassifizierung von Steuern ist die Art und Weise, nach der sie eingezogen werden. Denn es ist nicht immer der Steuerträger, der die Abgabe zu leisten hat. Oftmals zahlt er selbst nicht direkt an den Staat, sondern als Steuerschuldner entrichtet der Hersteller oder Dienstleister diese indirekte Steuer anstelle des Verbrauchers. Er führt … Weiterlesen

 

Vorteile bei der Abschreibung von Immobilien mit Denkmalschutz

Steuerbescheid Einspruch

Immobilien zählen in Deutschland zu den soliden Geldanlagen. Bei dieser Anlageform erhalten Eigentümer unter anderem einige Möglichkeiten der Steuerersparnis. Besonders hohe Steuerersparnisse durch Abschreibung der Immobilien können Eigentümer beim Kauf sowie bei der Sanierung von denkmalgeschützten Immobilien erzielen.

Denkmalgeschützte Immobilien in Deutschland

Eine Immobilie kann aufgrund der historischen Bedeutung oder des öffentlichen Interesses unter Denkmalschutz gestellt werden. Dabei gibt es in Deutschland keine einheitlichen Regelungen, sodass jedes Bundesland selbst festlegen kann, welche Immobilien unter das jeweils gültige Denkmalschutzgesetz fallen. Wurde eine Immobilie als Denkmal anerkannt, wird diese in eine Denkmalliste aufgenommen. Bevor die Immobilie nicht in diese Liste aufgenommen wurde, ist es nicht möglich, von den steuerlichen Vorteilen, die sich aus einer Abschreibung der Immobilie ergeben können, zu profitieren. Dabei gibt es für Selbstnutzer denkmalgeschützter Immobilien andere Möglichkeiten der Abschreibung, als es bei Kapitalanlegern der Fall ist, welche die Immobilie nicht selbst nutzen möchten. Die jeweiligen Steuersparmöglichkeiten, die sich zum Beispiel durch Abschreibung der Immobilie ergeben, werden in § 7 des Einkommensteuergesetzes geregelt.

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Die Abschreibung von Immobilien

Abschreibung von Immobilien

Die Immobilien haben als Kapitalanlage in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Angesichts der unrentablen Finanzprodukte von Banken und Versicherungen wird sich dieser Trend vermutlich auch in den nächsten Jahren fortsetzen, vor allem im Rahmen der Altersvorsorge. Interessierte haben zwei Möglichkeiten – entweder sie kaufen eine Immobilie und bewohnen sie selbst oder … Weiterlesen

 

Steuer sparen – der Kinderfreibetrag

Kinderfreibetrag eintragen

Die Bedeutung der Kinderfreibeträge und ihre steuerliche Behandlung Der Kinderfreibetrag ist ein Steuerfreibetrag, der das Existenzminimum von Kindern sowie den erforderlichen Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf von ihrer Geburt bis zum Alter von 18 Jahren sichern soll. Überprüfung durch das Finanzamt anlässlich der Einkommensteuerveranlagung Anlässlich der jährlichen Einkommensteuerveranlagung überprüft das Finanzamt von Amts wegen, ob die … Weiterlesen

 

Lohnt sich die Umsatzsteuerbefreiung für Kleinunternehmen?

Kleinunternehmer Umsatzsteuerbefreiung

Für Existenzgründer, die in der Anfangsphase ihrer Selbstständigkeit nur mit überschaubaren Umsätzen rechnen, stellt sich die Frage, ob sie von der sogenannten Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen wollen. Ein Kleinunternehmen hat die Möglichkeit, sich von der Umsatzsteuer befreien zu lassen. Das bedeutet vor allem:

  • keine monatlichen oder quartalsweisen Umsatzsteuervoranmeldungen
  • Ein- und Ausnahmen können „brutto gleich netto“ berechnet werden

Eine erhebliche Erleichterung also – aber sind die Vorteile wirklich so groß?

Die gesetzliche Regelung

Das Umsatzsteuergesetz regelt in § 19 die Besteuerung von Kleinunternehmen. Danach wird für Unternehmen, die im vergangenen Jahr weniger als 17.500 Euro Umsatz gemacht haben und im laufenden Jahr voraussichtlich weniger als 50.000 Euro umsetzen werden, keine Umsatzsteuer erhoben – so lautet Absatz 1 des Paragrafen. Der Gesetzgeber sieht es als Normalfall an, dass Unternehmen mit geringeren Umsätzen keine Umsatzsteuer abführen müssen. In Absatz 2 wird jedoch für jeden Unternehmer die Möglichkeit eingeräumt, gegenüber dem Finanzamt zu erklären, dass er auf diese Umsatzsteuerbefreiung verzichtet. Wer diese Erklärung abgibt, muss also monatlich oder vierteljährlich eine Umsatzsteuervoranmeldung einreichen.

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Einspruch Steuerbescheid

Einspruch Steuerbescheid

Da erfahrungsgemäß zahlreiche Steuerbescheide Fehler zuungunsten der Steuerpflichtigen enthalten, ist oft ein Einspruch gegen einen Steuerbescheid sinnvoll. Das Einspruchsverfahren ist zudem für den Steuerpflichtigen kostenlos und nur mit einem geringen Zeitaufwand verbunden.

Der Einspruch als Klagevoraussetzung

Ein Einspruch ist eine notwendige Voraussetzung für eine eventuelle spätere gerichtliche Klärung eines Steuersachverhaltes. Erst nach Ablehnung des Einspruchs durch das Finanzamt ist eine Klage vor dem Finanzgericht möglich. Bei schwebenden Gerichtsverfahren sichert ein Einspruch zudem die Rechtsposition von Steuerpflichtigen, die dann noch von späteren, für sie günstigen Gerichtsurteilen profitieren können.

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Die Diskussion um die Splittingtabelle: Abschaffung oder Ausbau zum Familiensplitting?

Ehegattensplitting

Das Ehegattensplitting bringt einen Steuervorteil bei zusammen veranlagten Ehegatten mit unterschiedlich hohen Einkünften. Je größer der Abstand zwischen den Einkommen der Ehepartner ist, desto höher fallen die Einsparungen durch das Ehegattensplitting aus. Von den insgesamt 200 Milliarden Euro umfassenden ehe- und familienpolitischen Maßnahmen entfallen 20 Milliarden Euro auf das Ehegattensplitting.

Gesellschaftlicher Wandel : Auslöser der Debatte um die Splittingtabelle

Der gesellschaftliche Wandel seit der Einführung des Splittingverfahrens im Jahr 1958 führte zu Kritik am Ehegattensplitting. Die in der öffentlichen Diskussion vertretenen Positionen reichen von einer vollständigen Abschaffung des Splittingrechts bis zu einem Ausbau des Ehegatten- zu einem Familiensplitting.
Die familienpolitische Debatte schließt neben der Splittingtabelle auch andere staatliche Instrumente wie das Kindergeld und die Förderung der Kinderbetreuung sowie Kosten-Nutzen-Erwägungen und allgemeine Gerechtigkeitsfragen ein. Selbst eine aktuelle Studie der Bundesregierung kommt zu dem Ergebnis, dass etliche der bisher geltenden familienpolitischen Maßnahmen nicht effizient seien. Nach Umfragen plädieren allerdings über 80 Prozent aller Eltern für eine Beibehaltung des Ehegattensplittings.

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Abschreibungen richtig nutzen, um Steuern zu sparen

Steuerbescheid Einspruch

Wertminderungen bei Wirtschaftsgütern können im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben steuerlich geltend gemacht werden. Durch die verschiedenen Abschreibungsmöglichkeiten kann der Gewinn eines Unternehmens und somit auch die Steuerlast reduziert werden. Die am häufigsten genutzte Abschreibung ist die für abnutzbare Wirtschaftsgüter (kurz AfA). Zusätzlich lässt das Steuergesetz jedoch eine Reihe von weiteren Abschreibungen zu.

Steuern sparen mit der Abschreibung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG)

Im Unterschied zur Abschreibung nach der AfA-Tabelle, die über mehrere Jahre erfolgt, kann für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) eine Sofortabschreibung genutzt werden (§ 6 Abs. 2 EStG). Wirtschaftsgüter mit einem Wert von bis zu 410 € können damit komplett im Anschaffungsjahr abgeschrieben werden. Um als geringwertiges Wirtschaftsgut absetzbar zu sein, darf das Objekt zum einen maximal einen Wert von 410 € haben (ohne Umsatzsteuer), zum anderen muss es sich um einen abnutzbaren Gegenstand handeln, der beweglich ist und selbstständig eingesetzt werden kann. Ersatzteile oder Teile einer Anlage sind also keine geringwertigen Wirtschaftsgüter.

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Schenken oder erben? Die Schenkungssteuer im Überblick

Schenkungssteuer

Noch nie wurde so viel Vermögen hinterlassen wie heute. Dabei steigt das eigentliche Volumen der Erbschaften seit Jahren beständig an, während die Zahl derjenigen, die in den Genuss einer Hinterlassenschaft kommen, immer kleiner wird. Das bedeutet, dass die Begünstigten sich auf ein immer höheres Erbe freuen können. Die Freibeträge für Erbschaften sind abhängig von dem Verwandtschaftsverhältnis zwischen Erblasser und Erben und der Höhe des vererbten Vermögens. Für alles, was über diese Freibeträge hinausgeht, fallen Steuern an. Das gilt auch für Schenkungen, die bereits zu Lebzeiten erfolgen. Die Schenkungssteuer unterliegt ebenfalls einer Abstufung, die sich nach dem Umfang der Schenkung und dem Verwandtschaftsgrad zwischen Schenker und Beschenktem richtet. Trotzdem kann eine vorzeitige Schenkung aus steuerlichen Gründen durchaus sinnvoll sein.

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Steuerklassenrechner

Steuerklassenrechner

Geld sparen durch Steuerwechsel – das können auch Sie, denn Wechseln ist ganz einfach. Durch die Steuerklasse werden Lohnsteuer und Lohnersatzleistungen bestimmt. Wer die günstigste Steuerklasse wählt, hat mehr Euro netto vom Arbeitslohn durch weniger Abzüge – dies zeigt der Gehaltsrechner. Ein Rechner für die Lohnsteuer ist also eine große Hilfe für jeden Arbeitnehmer bei … Weiterlesen

 

Zweitjob – das muss in puncto Steuern beachtet werden

Ist Versteuerung bei Kleinunternehmen

In der heutigen Gesellschaft wird das alltägliche Leben immer teurer. Die Kosten für Strom, Heizung und Miete sowie für Waren für den täglichen Bedarf schnellen in die Höhe. Geht es dann noch darum, eine Familie zu versorgen, reicht das Gehalt oftmals nicht aus. Viele Menschen nehmen deshalb einen zweiten Job an, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Wie beim Hauptjob gibt es auch beim Nebenjob steuerlich bei der Erstellung der Einkommensteuererklärung vieles zu beachten.

Verschiedene Nebenjobs werden steuerlich unterschiedlich behandelt

Handelt es sich beim zweiten Job um einen Minijob, in dem monatlich bis zu 450,00 Euro verdient werden können, muss steuerlich wie folgt vorgegangen werden. Bei einem Minijob ist der Steuerzahler nicht dazu verpflichtet, Abgaben an die Sozialversicherung zu leisten. Festzuhalten bleibt jedoch, dass dann auch kein umfassender Versicherungsschutz besteht. Die Ausübung eines Minijobs ist also immer lohnsteuerfrei für den Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber hingegen muss Abgaben an die Sozialversicherung entrichten.

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Wird die Kirchensteuer bald abgeschafft?

Kirchensteuern werden abgeschafft

Schon seit einigen Jahren diskutieren Politiker und Steuerzahler darüber, welche Steuer sinnvoll ist und bei welcher Abgabe über eine Abschaffung nachgedacht werden sollte. Hier ist es vor allem die Kirchensteuer, die vielen Steuerzahlern ein Dorn im Auge ist. Deutschland ist das einzige Land der Europäischen Union, in welchem der Staat von seinen Bürgern eine Kirchensteuer verlangt. Viele Europäer wünschen sich in diesem Punkt eine Vereinheitlichung. Bislang stand die Abschaffung der Kirchensteuer jedoch noch nicht zur Debatte. Es gab zwar auch in den letzten Jahren einige Versuche von verschiedenen Parteien, diesen Punkt auf die politische Tagesordnung zu bringen, auf eine breite Mehrheit stieß der Vorschlag bei der christlich-konservativen Regierung jedoch nicht. Online gibt es verschiedene Petitionen, in welchen Parteien, Vereine und Bürger für eine Abschaffung oder zumindest für eine Senkung der Kirchensteuer werben.

Sinn und Zweck der Kirchensteuer

Die Kirchensteuer im heutigen Sinne wird zwar nicht seit Anbeginn entrichtet, sie stammt jedoch aus der Ursprungszeit der Kirche. So ist die Abgabe an die Religionsgemeinschaft eine ehrwürdige Investition, die jedes Mitglied der kirchlichen Gemeinschaft gern tätigen sollte. Verfechter der Kirchensteuer sagen sogar, dass die Kirche in ihrem täglichen Handeln ohne diese Abgabe eingeschränkt werden würde. Sie könnte ihren Aufgaben nicht mehr ausreichend nachgehen und die Stärkung der kirchlichen Gemeinschaft könnte in Gefahr geraten.

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