Photovoltaik Anlagen – ökologisch sinnvoll und sichere Kapitalanlage gleichermaßen

Wie die meisten Menschen mittlerweile wissen, ist eine Photovoltaik Anlage und die Nutzung von Sonnenenergie eine wirklich wichtige und sinnvolle Sache für die Umwelt. Darüber hinaus sind Photovoltaik Anlagen jedoch auch eine sehr gute und profitable Investition, wie mehr und mehr Nutzer mittlerweile feststellen. Mit einer Rendite von bis zu 10 Prozent stellen die Potovoltaik Anlagen als Investition viele andere Kapitalanlagen deutlich in den Schatten. Und das Beste ist hier: Diese Investition kann in der Regel sogar ohne Eigenkapital getätigt werden.

KfW-Bank fördert Photovoltaik Anlagen

Wer sich für den Einbau einer Photovoltaik Anlage interessiert, jedoch nicht über eine große Eigenkapitalmenge verfügt, der braucht hier nicht gleich zu verzweifeln. Die KfW-Bank gewährt hier immer ein zinsgünstiges Darlehen und fördert somit den Einbau dieser energetischen Sanierungsmaßnahme oder beim Neubau die Erstinbetriebnahme.

Die diesbezügliche Förderung muss beantragt werden und ist, wie die Erfahrung zeigt, zwar sehr bürokratisch und aufwendig, aber unter dem finanziellen Aspekt unbedingt lohnenswert.

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Einkommensteuererklärung auch für Rentner und Hausfrauen Pflicht?

Dass sich das Finanzamt für die Einkommen der Arbeitnehmer interessiert, ist den meisten Steuerzahlern geläufig. Viele denken jedoch, dass Hausfrauen/Hausmänner und Rentner nicht mehr der Einkommensteuerzahlung verpflichtet sind, und dies ist allerdings ein Irrtum –wie sich neulich erst herausstellte.

Beamtengattin muss Steuern nachzahlen

Vor dem Finanzgericht Rheinland-Pfalz musste sich ein pensionierter Beamter erst kürzlich davon überzeugen lassen, dass auch seine Gattin der Steuer verpflichtet gewesen wäre. Diese hatte der Beamte in der Steuererklärung als Hausfrau angegeben, obwohl diese ebenfalls eine Rente…

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Arbeitnehmer auf dem Schiff – Die Verpflegung kann von der Steuer abgesetzt werden

Arbeitnehmer, die auswärts tätig sind, sollten sich in Zukunft gut informieren. Denn hier gibt es einige Fristen, die verändert wurden und die vor allem im Bereich der Schifffahrt zu finden sind. Wie in allen beruflichen Bereichen kann der Steuerzahler immer so einiges von der Steuer absetzen, so auch die Verpflegung auf einem Schiff. Bis jetzt war das Gesetz explizit nur so ausgelegt, dass der Arbeitnehmer die hier anfallenden Kosten nur für die ersten drei Monate von der Steuer absetzen konnte. Das hat sich jetzt allerdings geändert.

Was versteht man im steuerlichen Sinne unter einer Auswärtstätigkeit?

Bei der Auswärtstätigkeit handelt sich dabei um eine Tätigkeit, die vorübergehend außerhalb der eigenen Arbeitsstätte stattfindet. Sobald man solch eine Auswärtstätigkeit…

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Schließen sich Hartz IV und Kindergeld aus?

Immer mehr Kommunen in Deutschland wollen das Kindergeld für behinderte Kinder einfordern

Viele Kommunen in Deutschland fordern das Kindergeld von Hartz-IV-Empfängern ein, wenn diese ein behindertes Kind zu betreuen haben. Kaum jemand hat sich bisher dagegen gewehrt, jedoch gibt es nun eine Grundsatzentscheidung des Bundes, die diese Handhabung in Frage stellt.

Kindergeld dient der Grundversorgung des Kindes

Die Zahlung von Kindergeld hat den Zweck, die Grundversorgung eines jeden Kindes in Deutschland zu sichern. Kindergeld versteht sich allerdings nicht als eine Sozialleistung, sondern gilt rechtlich gesehen als sogenannte steuerliche Ausgleichszahlung.

Wer hat Anspruch auf die Zahlung von Kindergeld?

Was jeder weiß: Es ist natürlich so, dass nur die Kindergeld bekommen, die auch Kinder haben. Hierbei tauchen allerdings schnell auch die Fragen auf, in welcher Höhe das Kindergeld denn gezahlt wird und wie…

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Entfernungspauschale – eine falsche Angabe der Kilometer erfüllt den Tatbestand der Steuerhinterziehung

Exakte Berechnung der Fahrt zum Arbeitsplatz ist Pflicht

Einmal im Jahr hat fast jeder Arbeitnehmer oder auch Pensionär seine Einkommensteuererklärung zu erstellen. Dies ist keine freiwillige Leistung, sondern eine gesetzliche Pflicht, da die Finanzämter hiermit alle zu wenig gezahlten Steuerleistungen nachfordern können. Der umgekehrte Fall ist natürlich auch denkbar, d. h., dass zuständige Finanzamt wird die zu viel gezahlte Steuern zurückzahlen.

Einkommensteuererklärung – Rückzahlung oder Nachforderung?

Um die Einkommensteuer ermitteln zu können, ist es notwendig, dass der Steuerpflichtige sämtliche Einnahmen und Ausgaben im laufenden Jahr ordnungsgemäß an das Finanzamt übermittelt. Da die meisten Arbeitnehmer…

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Können Praktika während des Erststudiums als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden?

Aktuell beschäftigen sich einige Finanzgerichte mit Klagen, die sich auf  Praktika während des Erststudiums beziehen. Obwohl der Bundesfinanzhof schon vor einigen Jahren den diesbezüglichen Abzug von Werbungskosten gestrichen hatte, häuften sich in der letzten Zeit die Widersprüche gegen die Steuerbescheide, da viele Studenten diese meist vorgeschriebenen Praktika ihm Rahmen ihres Erststudiums absolvieren und die hier entstandenen Kosten entsprechend auch erstattet haben wollten.

Das Finanzgericht in Münster bearbeitete kürzlich die Klage einer Studentin, die sich mit dieser Vorgehensweise nicht zufriedengeben wollte. Laut ihren Angaben erhielt sie für das Pflichtpraktikum lediglich eine kleine Vergütung, obwohl sie nachweislich Studien- und Prüfungsgebühren in Höhe von rund 10.000 Euro zu entrichten hatte und sich somit entsprechend in einem Studium befand.

Das Finanzgericht in Münster wies die Klage der Studentin allerdings mit der Begründung ab, dass ein Werbungskostenabzug nur dann möglich sei, wenn es sich bei den Kosten um Beträge handelt, die aufgrund eines bestehenden Dienstverhältnisses zustande gekommen sind (AZ 11 K 4489/09 F). Dies sei jedoch weder gegenüber der Universität noch gegenüber dem Praktikumsbetrieb gegeben.

Praktika während des Erststudiums – Bundesfinanzhof ändert die Rechtsprechung

Im oben aufgeführten Fall ließ das Finanzgericht allerdings die Revision zum Bundesfinanzhof zu, der nun darüber zu befinden hatte, ob diese Regelung als verfassungswidrig anzusehen sei. Das Verfahren war lange Zeit…

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Pflegepauschbetrag – Abzugsmöglichkeit bei der Steuererklärung

Pflege von Angehörigen ist auch finanziell eine außergewöhnliche Belastung

Im deutschen Steuerrecht gibt es für die Betreuung und die Pflege von Angehörigen eine nicht unerhebliche Abzugsmöglichkeit. Stellt sich innerhalb der Familie ein Pflegebedarf ein, so geht dies in den meisten Fällen auch mit einer hohen finanziellen Belastung einher. Die Angehörigen der pflegebedürftigen Person müssen unter Umständen ihren Beruf aufgeben, um der Pflege überhaupt nachkommen zu können und auch die Kosten für die Pflegeutensilien sind in den meisten Fällen als nicht unerheblich zu betrachten. Der Gesetzgeber hat aus diesem Grund ein Steuermodell freigegeben, welches den Steuerpflichtigen, der einen Angehörigen pflegt, steuerlich so behandelt, als wäre er selbst erkrankt und hätte entsprechend auch die Kosten hierfür zu tragen.

Welche Kosten sind im Zusammenhang mit pflegebedürftigen Angehörigen absetzbar?

Wenn es darum geht, bei der jährlichen Einkommensteuererklärung die Kosten der Pflege richtig…

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Ist eine rückwirkende Änderung des Steuerbescheids zulässig?

Darf das Finanzamt rückwirkend zum Nachteil des Steuerpflichtigen entscheiden?

Jedes Jahr aufs Neue steht für die meisten Bürger Deutschlands die Erstellung der Einkommensteuererklärung an. Da gerade zu Anfang des Jahres hier entsprechend auch die Lohnsteuerbescheinigungen von den Arbeitgebern ausgegeben werden, setzen sich nun viele gleich an die Arbeit, um die eventuell zu viel gezahlte Lohnsteuer zurückzufordern.

Andere Steuerzahler hingegen, die mit einer Nachforderung rechnen, warten bis Ende Mai mit der Abgabe der Steuererklärung oder haben sogar noch länger Zeit mit der Erstellung, wenn die Steuererklärung beispielsweise nachweislich von einem Steuerberater bearbeitet wird. Irgendwann lässt es sich jedoch nicht mehr aufschieben und man muss sich hinsetzen und die Steuererklärung Punkt für Punkt durchgehen. Je nach ausgeübter…

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Geplante Grundsteuererhöhung 2011

Kommunen benötigen Geld für die Beseitigung von Straßenschäden

In vielen Gemeinden Deutschlands müssen sich die Immobilienbesitzer wohl künftig mit saftigen Grundsteuerpreisen anfreunden. Wie kürzlich bekannt wurde, wollen etliche Kommunen die Grundsteuer erhöhen, um mit diesen Geldern Straßenschäden zu beseitigen.

Auch in der Region Lüneburg ist es in den letzten Monaten zu einigen Diskussionen gekommen, da auch hier der lange und kalte Winter für immens schlechte Straßenverhältnisse gesorgt hat. Um die entstandenen Schäden ohne große finanzielle Einbußen beseitigen zu können, plante man hier eine Grundsteuererhebung um fast den doppelten Satz als zuvor.

Das Verwaltungsgericht Lüneburg prüfte hier jedoch aufgrund einiger Klagen, ob derartige Grundsteuererhöhungen aus Sanierungsgründen überhaupt zu akzeptieren sind. Im vorliegenden Fall…

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Hohe Nachzahlungen 2010 für Einkommensteuer bei der Steuerklassenkombination III und V

Ehepaare sollten sich auf eine saftige Rückforderung einstellen

Die Wahl der Steuerklasse ergibt sich in der Regel aus dem Familienstand und auch aus der oder den Tätigkeiten, die der Arbeitnehmer ausübt. Die Steuerklasse ist auf der Lohnsteuerkarte vermerkt und dient maßgeblich dazu, die jährliche Einkommensteuer zu berechnen. Bei Angestellten und Arbeitern wird die Lohnsteuer schon vom Lohn oder dem Gehalt einbehalten und an das Finanzamt abgeführt. Am Jahresende muss dann mit der Einkommensteuererklärung nur noch festgestellt werden, ob im abgeschlossenen Jahr zu viel oder zu wenig Steuern gezahlt wurden. Entsprechend fordert die Finanzbehörde Steuern nach oder erstattet diese.

Nachzahlungen für Ehepartner mit Steuerklasse III und V

Ehegatten, die unterschiedlich viel verdienen und aus diesem Grund die Steuerklassen III und V gewählt haben, müssen unter Umständen mit saftigen Steuernachzahlungen für das Jahr 2010 rechen. Dies teilte…

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Lohnsteuer oder Einkommensteuer 2010/2011

Macht der Gesetzgeber hier Unterschiede bei der Einstufung?

Ist von der Lohnsteuer die Rede, so ist hiermit eine sogenannte Quellensteuer, eine spezifische Erhebungsform, der Einkommensteuer gemeint. Einkommensteuer wiederum muss auf alle Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit gezahlt werden. Die zu zahlende Höhe richtet sich nach der jeweiligen Lohnsteuerklasse, welche auf der Lohnsteuerkarte des Arbeitnehmers vermerkt ist.

Beim Lohnsteuerjahresausgleich werden dann das zu versteuernde Einkommen und der Jahressteuerbetrag ermittelt, der dann jedoch mit der Einkommensteuer absolut gleichbedeutend ist. Als Ausnahme zu dieser Form der Besteuerung, die sich durch den individuellen Steuersatz erkennbar macht, gibt es nur noch die sogenannte Lohnsteuerpauschalierung.

Lohnsteuer und Einkommensteuer sind direkte Steuern

Da für die Abführung der Lohnsteuer ausschließlich der jeweilige Arbeitnehmer verpflichtet ist, kann die Lohnsteuer als direkte Steuer gesehen werden. Und das, obwohl immer der Arbeitgeber die Berechnung der tatsächlich zu zahlenden Lohnsteuer vornimmt (siehe § 19 EStG), diese vom Lohn einbehält und auch an das zuständige Finanzamt abführt.

Der Arbeitgeber selbst haftet des Weiteren auch für alle Fehler, die bei der Einbehaltung und dem Abführen der Lohnsteuer entstanden sind. Gemäß § 38 EStG kann dieser bei Feststellen von Unkorrektheiten entsprechend auch in Anspruch genommen werden.

Die Lohnsteuer ist als Quellensteuer zu sehen, die vom Bruttolohn einbehalten und umgehend abgeführt werden muss.

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Steuerliche Vorteile durch die Anpassung der Reisekosten an die Lebenshaltungskosten

Entwicklung der Lebenskosten muss sich auch bei der Reisekostenpauschale bemerkbar machen!?

Arbeitnehmer, die für ihre Firma viel unterwegs sind, sei es aufgrund von immer wiederkehrenden Montageeinsätzen oder auch Dienstreisen zu Kunden, haben die Möglichkeit, die Reisekosten steuerlich geltend zu machen. Dies ist dann der Fall, wenn die Fahrten mit dem eigenen PKW ausgeführt wurden und der Arbeitnehmer hier entsprechende Kosten vorgestreckt hat. Aber nicht nur Angestellte oder Arbeiter profitieren von dieser steuerlichen Abzugsfähigkeit bei den Reisekosten, auch Selbstständige können diese Aufwendungen, die im Rahmen einer dienstlichen Reise angefallen sind, von der Steuer absetzen.

Reisekosten können als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgesetzt werden

Wer die jährliche Steuererklärung noch vor sich hat, der sollte hier explizit auch die Reisekosten mit angeben. Reisekosten sind bei Selbstständigen Betriebsausgaben, die den zu versteuernden Gewinn schmälern und dem zu Folge oftmals für große steuerliche Entlastung sorgen. Aber auch Angestellte und Arbeiter, welche für ihr Unternehmen im Außendienst tätig waren, haben ebenfalls die Möglichkeit die Aufwendungen für die jährlichen Reisekosten von der Steuer abzuziehen. In diesem Fall sind die Reisekosten als Werbungskosten zu sehen, die unter entsprechender Position auf der Steuererklärung eingetragen werden kann.

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EU plant die Angleichungen der Firmensteuern

Profitieren deutsche Unternehmen bald von den Vorteilen der sinkenden Firmensteuer?

Die Europäische Union hat einen erneuten Vorstoß auf die europäische Steuerpolitik genommen. Explizit das heiße Eisen der Firmensteuern wurde von dem EU-Kommissar Algirdas Semetas aufgegriffen, sodass auch Deutschland hoffen darf, in Kürze weniger in die Tasche greifen zu müssen, wenn es um die Zahlung von Firmensteuern geht.

Geplante Offenlegung der Unternehmensbesteuerung

Bei den Änderungen bezüglich der Firmensteuer soll es explizit darum gehen, dass alle 27 der zu Europäischen Union gehörenden Länder die Basis ihrer Unternehmensbesteuerung offenlegen. So solle eine Transparenz hergestellt werden, die letztendlich zu einer Steuerharmonisierung führen soll und für weitere Initiativen einen Anreiz schaffen können, so die Meinung einiger EU-Diplomaten. Als Ergebnis erhoffen sich die zuständigen EU-Mitglieder, dass besonders die Niedrigsteuerländer, wie zum Beispiel Irland, gezwungen sein würde, die Unternehmenssteuern zu erhöhen. Deutschland hingegen, ein Land welches eher nicht als Steuerparadies gilt, würde nun wettbewerbsfähiger, da nun die Firmensteuern gesenkt werden können. Ebenfalls, davon geht man in Brüssel aus, würden vermutlich viele Unternehmen dort versteuern, wo sie auch produzieren. Bisher ist es jedoch noch so, dass der Firmensitz vielfach nicht mit der Produktionsstätte übereinstimmt, sondern der Sitz des Unternehmens in ein sogenanntes Steuerparadies, bei beispielsweise nach Luxemburg oder nach Lichtenstein, verlegt wird. Dies ist zwar gut für die Niedrigsteuerländer; Deutschland hatte hier jedoch immer das Nachsehen.

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Finanzielle Unterstützung von Angehörigen kann von der Steuer abgesetzt werden

Geldzuwendungen für die Enkel sind als außergewöhnliche Belastungen zu sehen

Unterhaltszahlungen, welche beispielsweise die Großeltern an die Enkel leisten, sind aus steuerlicher Sicht als außergewöhnliche Belastung zu sehen und können deshalb auch von der Steuer abgesetzt werden. Aufgrund einiger entsprechender Klagen hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hier ein Urteil gesprochen (Az. 1 K 1577/10 vom 05. Oktober 2010), welches sich nun explizit auf finanzielle Unterstützung von Angehörigen stützt. Kann die finanzielle Unterstützung glaubhaft nachgewiesen werden, so ist es dem Steuerpflichtigen erlaubt, bis zu 8.004 Euro jährlich bei der Steuer geltend zu machen.

In der Vergangenheit zeigten sich jedoch vermehrt Schwierigkeiten bei den Einkommensteuererklärungen. Viele Steuerzahler wussten nicht, für welche Personen bei finanzieller Zuwendung eine außergewöhnliche Belastung angerechnet werden durfte. Vielfach stellte sich darüber hinaus auch die Frage, ob die finanzielle Zuwendung dem gesamten Haushalt zu Gute komme, oder ob tatsächlich pro Kopf abzurechnen ist. Aufgrund dieser fehlenden Transparenz kam es immer wieder zu Klagen, bei denen die Steuerzahler sich gegen die gestrichene Abzugsfähigkeit bei finanzieller Unterstützung der Angehörigen wehren wollten.

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Sport kann von der Steuer abgesetzt werden

Bei medizinischer Notwendigkeit macht sich auch das Fitness-Studio steuerlich bemerkbar

In der heutigen Zeit gibt es wohl kaum noch jemanden, der nicht weiß, dass Sport für den Erhalt der eigenen Gesundheit immens wichtig ist. Trainieren heißt den Körper fit und leistungsfähig bis ins hohe Alter zu halten. Zudem kann mit Sport gezielt auch dem Übergewicht vorgebeugt werden, was wiederum einen hohen gesundheitlichen Aspekt nach sich zieht. Wer Sport machen möchte, der kann dies sowohl in einer Gruppe, wie beispielsweise im Mannschaftssport, oder auch alleine praktizieren. Die Klassiker sind hier das Walken oder Joggen, aber auch das Trainieren im Fitness-Studio.

Fitness-Studio von der Steuer absetzen

Wer sich sportlich betätigt und etwas für die Gesundheit tun will, der kann hier durchaus auch bei der Steuer profitieren. Zwar kann derzeit noch nicht jeder sein sportliches Training von der Steuer absetzen, doch viele Menschen haben bereits heute –ohne, dass sie es wissen- die Möglichkeit die Kosten für den Sport bei der Einkommensteuererklärung geltend zu machen. Hierzu gibt es mittlerweile sogar Urteile (Finanzgericht München / Az. 1 K 2183/07), die sich für die Förderung auch von Seiten des Fiskus ausgesprochen haben. So kann beispielsweise das Fitness-Studio von der Steuer abgesetzt werden, wenn der Patient Rückenbeschwerden hat, die durch gezielten Sport eine Verbesserung nach sich ziehen würden.

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