Bereits seit dem Jahre 2005 sind fast alle in Deutschland lebenden Unternehmer und Arbeitnehmer dazu verpflichtet, ihre Steuererklärungen sowie die Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen, elektronisch mit Hilfe des Elster Systems zu übermitteln. Nur in Ausnahmefällen ist es erlaubt, beispielsweise wenn kein Computer vorhanden ist, die Steuererklärungen wie zuvor handschriftlich bzw. manuell einzureichen. Hier muss allerdings ein Härtefall bescheinigt werden, wenn der Unternehmer oder Arbeitnehmer nachweisen kann, dass er z. B. keinen Internetanschluss besitzt.
Die Schenkungssteuer und die Erbschaftssteuer im Überblick

Glaubt man den Juristen und den Gesetzestexten, dann lassen sich sowohl Erbschaften als auch Schenkungen als ein Erwerb betrachten – und dieser Erwerb ist grundsätzlich auch steuerpflichtig. Die hier zu erhebende Steuer ist allerdings stets abhängig vom Verwandtschaftsgrad zwischen Schenkendem und Beschenktem und auch der Wert der Schenkung hat Einfluss auf die Höhe der Steuer. Da viele Steuerzahler die Erbschaftssteuer umgehen wollen, überschreiben sie schon zu Lebzeiten ihren Angehörigen Vermögensteile. Doch der Gesetzgeber hat dieses Prozedere schnell erkannt und setzt für die Schenkung daher die gleichen Maßstäbe an wie für eine Erbschaft, sprich, beides ist zu versteuern. Vorgezogene Schenkungen helfen daher nicht wirklich dabei, die Steuern für eine Erbschaft zu umgehen.
Schenkungssteuer vs. Erbschaftssteuer beim Privatvermögen
Bereits im Jahre 2006 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gefordert, dass die Erbschaftssteuer reformiert gehört. Die Bundesregierung kam dieser Aufforderung nach und so gibt es hinsichtlich der Schenkungssteuer und auch in Bezug auf die Erbschaftssteuer einige Änderungen zu beachten. Bis zum Jahre 2008 war es so, dass sich die Erben von Immobilien wesentlich besser standen als Erben von Barvermögen oder Wertpapieren. Grund dafür war, dass bei den Immobilien nicht deren tatsächlicher Wert als Steuergrundlage genommen wurde, sondern nur ein deutlich geringerer Einheitswert. Die Erben selbst wurden in drei unterschiedliche Steuerklassen eingeteilt, wobei hierfür entsprechend immer auch andere Freibeträge und Steuersätze anzusetzen waren. Die einzelnen Steuersätze stiegen mit der verwandtschaftlichen Entfernung zum jeweiligen Erblasser und natürlich auch unter Berücksichtigung des vererbten Vermögens.
Sonderausgaben von der Steuer absetzen
So werden Aufwendungen sinnvoll abgesetzt

Arbeitnehmer, die sich bei der Lohn- und Gehaltszahlung ihre diesbezügliche Steuerbelastung ansehen, sind in der Regel mehr als frustriert. Zu sehen, wie das sauer verdiente Geld in die Töpfe der Rentenkasse, zur Arbeitsagentur oder zu den Krankenkassen geht, tut weh. Aber auch die Finanzämter bitten hier stets kräftig zur Kasse, sodass dem Arbeitnehmer nach Abzug aller Aufwendungen häufig nur noch die Hälfte seines gesamten Einkommens übrig bleibt.
Wie die Lohnsteuerklasse das Elterngeld beeinflussen kann

Viele Steuerzahler fragen sich immer wieder, ob und wie die Lohnsteuerklasse das Elterngeld beeinflusst. Zurecht, denn die Lohnsteuerklasse kann wirklich dafür sorgen, dass sich das Elterngeld entweder positiv oder auch negativ verändert. Oftmals wird bares Geld verschenkt, was so mit der Wahl der richtigen Lohnsteuerklasse nicht passiert wäre. Ein Wechsel in eine günstigere Lohnsteuerklasse kann sich somit immer rechnen und entsprechend dann auch wirklich viel Geld einbringen.
Wie viel Elterngeld kann geltend gemacht werden?
Wer sich nach der Geburt des Kindes dafür entscheidet, Elterngeld in Anspruch zu nehmen, der hat grundsätzlich einen nicht unerheblichen Geldbetrag zu erwarten. Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben sowie den geltend gemachten Werbungskosten erhalten die Eltern hier rund 70 Prozent des vor der Geburt des Kindes verdienten Geldes. Maßgeblich für die Zuwendung ist das Einkommen, welches in den letzten zwölf Monaten vor der Geburt erwirtschaftet wurde. Von daher ist dies also ein wichtiger Zeitraum, der sich nachhaltig auch auf das Elterngeld auswirken kann.
Was tun, wenn der Steuerbescheid fehlerhaft ist?
Die Rechte des Steuerzahlers im Überblick

Die meisten Arbeitnehmer bekommen im jetzigen Zeitraum Post vom Finanzamt – die Zustellung des Steuerbescheids. Doch was da ins Haus flattert, ist nicht immer korrekt, wie die Erfahrung zeigt. So gut wie jeder siebte Steuerbescheid ist nämlich alles andere als richtig. Nachzulesen ist dies im Wirtschaftsmagazin „Capital“, welches bundesweit rund 600 unterschiedliche Steuerbescheide der einzelnen Finanzbehörden geprüft hat. Noch gravierender sieht es der Bund der Steuerzahler. Laut dessen Angaben sei sogar jeder dritte Steuerbescheid nicht korrekt. Der Steuerzahler sollte sich daher keineswegs darauf verlassen, dass die Mitarbeiter den Steuerbescheid zu 100 Prozent richtig erstellt haben. Nur wer genau hinsieht, kann rechtzeitig Einspruch erheben und gegen den Steuerbescheid klagen. Ist der Steuerzahler mit der Festsetzung von Seiten des Finanzamtes nicht einverstanden, so muss er dies nämlich auf keinen Fall widerstandslos hinnehmen.
Steuererklärung Kosten – lässt sich hier Geld einsparen?
Die Erstellung der Steuererklärung kostet den Steuerzahlern in der Regel zunächst einmal sehr viel Zeit und Mühe, sodass viele diese Arbeit nur ungerne in Angriff nehmen. Und das selbst auch dann, wenn eine Steuerrückzahlung zu erwarten ist.
Wer sich an das Erstellen der Steuererklärung gibt, der muss zunächst alle nötigen Belege zusammensuchen, denn nur so ist es überhaupt möglich, alle Angaben korrekt machen zu können. Dies ist jedoch häufig so umfangreich und zeitaufwendig, dass viele Steuerzahler die Steuererklärung immer wieder hinten anstellen. Erst wenn es gar nicht mehr anders geht, sprich, wenn die Abgabefrist sich dem Ende zuneigt, wird damit begonnen – und so geht nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld verloren!
Steuererklärung Kosten in Grenzen halten
Viele Steuerzahler sehen sich jedoch nicht dafür aus, die Steuererklärung adäquat erstellen zu können, sodass sie diese Arbeit lieber einem Steuerberater überlassen. Ob und wann ein Steuerberater die Steuererklärung anfertigen soll, kommt jedoch immer auf den Einzelfall an. Häufig richtet es sich danach, ob die Kosten für die Steuererklärung als Werbungskosten oder aber als Betriebsausgaben abzugsfähig sind. Da die niedergelassenen Steuerberater an die Gebührenverordnung gebunden sind, d. h., ihre Steuererklärungskosten hier nicht zu Dumpingpreisen anbieten dürfen, wird der Steuerzahler häufig ordentlich zur Kasse gebeten.
Steuererklärung 2011 – das hat sich alles geändert
Steuervereinfachungsgesetz trägt erste Früchte
Das sogenannte Steuervereinfachungsgesetz hat es möglich gemacht, dass die Steuerzahler ihre Steuererklärung 2011 nun deutlich schneller erledigen können. Vieles hat sich geändert, sodass bei einzelnen Positionen lediglich Pauschalbeträge eingesetzt werden können und eine Überprüfung der Absetzbarkeit hier in der Regel unterbleiben wird.
Die Steuererklärung 2011 lässt es nun zu, dass viele Dinge von der Steuer abgesetzt werden können, die bis dato nur schwerlich eine steuerliche Berücksichtigung finden konnten. Berufsbedingte Kosten beispielsweise oder auch Einnahmeausfälle dürfen in der Steuererklärung 2011 nun angegeben werden und der Steuerzahler hat gute Chancen, diese auch erstattet zu bekommen. Ziel ist es nämlich, auch im steuerlichen Sinne eine Anpassung an die Inflationsrate herzustellen, sodass jeder Bundesbürger hier einen Vorteil für sich in Anspruch nehmen kann. Was sich jedoch insgesamt alles geändert hat, ist nachfolgend beschrieben.
Das Reverse Charge Verfahren – die Erweiterung betrifft Handy & Co.

Ist vom Reverse Charge Verfahren die Rede, dann ist hiermit ein Abzugsverfahren gemeint, welches grundsätzlich der Umsatzsteuer zuzuordnen ist. Das Reverse Charge Verfahren regelt den Übergang der einzelnen Steuerschuldnerschaften, wonach der jeweilige Leistungserbringer die berechneten Umsatzsteuerbeträge vom Leistungsempfänger vereinnahmen und diese dann an das zuständige Finanzamt weiterleiten muss. Der Leistungsempfänger wiederum kann die zuvor gezahlte Umsatzsteuer dann als Vorsteuerabzug geltend machen, er muss jedoch zum einen Unternehmer sein und zusätzlich alle Bedingungen des Vorsteuerabzugs erfüllen. Bei einem Abzugsverfahren ist es jedoch so, dass einzelne Leistungen dafür sorgen können, dass die Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger übergeht.
Steuern sparen 2012 – ist das überhaupt noch möglich?

Wenn es darum geht, Steuern zu sparen, dann sind die meisten Steuerzahler gerne mit dabei, denn warum das sauer verdiente Geld unnötig dem Fiskus schenken? Steuern sparen ist zum Volkssport geworden, denn in vielen deutschen Haushalten sitzt das Geld schon lange nicht mehr so locker, als dass man es denn verschenken könnte. Und das ist es nämlich: Wer mehr Geld im Portemonnaie haben will, der sollte sich auch mit dem Thema Steuern sparen auseinandersetzen.
In vielen Bereichen finden sich ganz legale Steuertipps, die, richtig angewendet, für ein erhebliches Mehr im Budget sorgen können. Dieses durch die Steuer gesparte Geld kann dann für andere Dinge ausgegeben werden, beispielsweise wenn ein lang gehegter Traum bislang sonst finanziell nicht machbar war.
Was ändert sich bei der Steuer in 2012 tatsächlich?
Wie in jedem Jahr, so wird es auch bei der Steuererklärung 2012 einige Änderungen geben. Viele Bereiche wurden von der Bundesregierung neu strukturiert, die zum einen für mehr Geld in die leeren Haushaltskassen…
Steuervereinfachungen für das Jahr 2012
Die jährlich zu erstellende Einkommensteuererklärung ist für die meisten Menschen eine Arbeit, die sie gerne zeitlich nach hinten schieben. Belege müssen gesucht und sortiert und die einzelnen Positionen auf der Einkommensteuererklärung müssen pflichtgemäß ausgefüllt werden. Nur dann ist es nämlich möglich, eine korrekte Einkommensteuererklärung abzugeben, die in sich schlüssig und auch richtig ist.
Einkommenssteuererklärungen sollen nun leichter zu erstellen sein
Da viele Steuerzahler ihre Steuererklärung erst dann abgeben, wenn die Zeit drängt, sprich sich der…
Die KfW Bank – das sind ihre Aufgaben

Die KfW Bank ist den meisten Menschen geläufig, da sie in direktem Bezug zur Finanzierung von Fotovoltaikanlagen steht. Wer erneuerbare Energien nutzen möchte, jedoch nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt, der hat immer die Option, die KfW Bank in das Bauvorhaben miteinzubeziehen. Doch die KfW Bank hat noch wesentlich mehr Aufgaben und sie dient daher stets auch als kompetenter Partner für eine ganze Reihe von Finanzierungsmaßnahmen. Diese werden nachfolgend erläutert.
KfW Bank für die Baufinanzierung
Die KfW Bank versteht sich als Förderbank, die angehenden Bauherren oder Immobilienkäufern finanziell…
Fotovoltaikanlagen (Steuern) – mit der Stromerzeugung Geld sparen

Muss eigentlich jeder Steuern für Fotovoltaikanlagen bezahlen, selbst wenn er sie auf dem eigenen Dach hat? Wird durch netzgekoppelte Fotovoltaikanlagen erzeugter Strom in das Netz gespeist und der jeweilige Netzbetreiber kauft den Strom, ist es grundsätzlich eine unternehmerische Tätigkeit. Die meisten Fotovoltaikanlagen werden privat auf dem Haus installiert. Für Gewerbetreibende oder solche, die Fotovoltaikanlagen auf einem Haus installieren, dass sie vermieten oder gewerblich nutzen oder welches nicht in ihrem Besitz ist, müssen andere Gesetzmäßigkeiten zugrunde gelegt werden, als bei Personen die die Anlage auf ihrem Privathaus nutzen.
Welche Punkte müssen berücksichtigt werden?
Wenn jemand Fotovoltaikanlagen auf seinem Privathaus installieren möchte, muss als Erstes die Frage geklärt werden, ob dafür ein…
Erbschaftssteuer – hier werden häufig immense Kosten fällig

Verstirbt ein Erblasser, kommt die Erbschaftssteuer bei dem Erhalt der Leistung zum Tragen. Auch bei Auflagen und Vermächtnissen wird sie fällig. Wird auf die Erbschaft verzichtet und eine Abfindung gezahlt, so ist die Erbschaftssteuer fällig, wenn der Verzicht erklärt wird. Nimmt jemand eine Schenkung an, muss er eine Schenkungssteuer bezahlen. Die Bemessungsgrundlagen sowie auch die Berechnung sind die Gleichen wie die Berechnungen in einem Erbfall.
Was fällt unter die Erbschaftssteuer?
Wenn im Sinne von § 2 Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (Erb.St.G) sowohl der Erblasser als auch der…

