Jahressteuergesetz 2013 – Welche Steuerrechtsveränderungen sind zu erwarten?

Jahressteuergesetz 2013Das Bundesfinanzministerium hat am 5. März dieses Jahres den aktuellen Entwurf zum Jahressteuergesetz 2013 publik gemacht. Verabschiedet wurde diese Ausarbeitung dann schließlich am 25. April 2012, so dass das Jahressteuergesetz 2013 definitiv auf den Weg gebracht ist.

Ziel ist es bei der Erarbeitung gewesen, dass deutsche Fiskalrecht, also das Steuerrecht, an das der Europäischen Union (EU) anzugleichen beziehungsweise mit dem Jahressteuergesetz 2013 der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes zu entsprechen. Ebenfalls Berücksichtigung fanden politische und steuerliche Entscheidungen der OECD, also der Organisation für internationale Zusammenarbeit. Bei diesem Projekt handelt es sich um ein besonders ehrgeiziges Unterfangen, wurden doch viele Punkte hier zusammengeführt und ist doch mit vielen Änderungen zu rechnen. Im Folgenden soll eine kleine Aufstellung helfen, den Überblick über das kommende Jahressteuergesetz 2013 zu wahren.

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Steuertipps – Wenn die eigenen Kinder zu Mietern der Immobilie werden

SteuertippsEltern wissen es, Kinder wissen es: Es wird eines Tages der Moment kommen, wo die Nachkommen das elterliche Heim verlassen, um schließlich auf eigenen Beinen zu stehen. Für manche ist dies einfacher, für andere wiederum etwas schwieriger. Ganz gleich ob eine Ausbildung angefangen wird oder aber ein Studium begonnen – Eltern versuchen gerade in den Anfangsjahren des ersten Auszugs immer noch kräftig unter die Arme zu greifen. So soll es auch sein, findet der Staat, denn so wird es dem Nachwuchs schließlich ermöglicht, einen guten Start in ein festes Berufsleben zu finden, wovon schließlich alle profitieren: die stolzen Eltern, die noch stolzeren Kinder und „Vater Staat“, der sich über gut ausgebildetes Fachpersonal freut. Steuerliche Erleichterungen sollen – wie untenstehende Steuertipps zeigen werden – den jungen Familien dabei helfen.

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Duales Studium – Steuervergünstigung für die Eltern

Wahrscheinlich geht es den meisten beim Studium so: die Ausgaben sind hoch, die Einnahmen niedrig. Entgegen der Hoffnung, die Eltern und Studierende aufgrund von Urteilen des Bundesfinanzhofes zwischenzeitlich hatten, bleibt es weiterhin so, dass die Kosten für ein erstes Studium nur als Sonderausgaben bis 6.000 Euro abgesetzt werden können. Eine entsprechende Gesetzesänderung, die den Vorgaben des Bundesfinanzhofes Rechnung trägt, wurde inzwischen vorgenommen. Es bleibt dabei, dass es eine weitere Steuervergünstigung für die Eltern nicht geben wird. Ein Vorwegabzug wird weiterhin nicht möglich sein.

Auch bei geringem Einkommen sind Steuererklärungen nicht unwichtig

Dennoch lohnt ein Blick in die Gesetze des Einkommensteuerrechts. Dies gilt umso mehr für den Fall, dass einer bereits abgeschlossenen Ausbildung oder einem absolvierten Studium eine weitere Ausbildung folgen soll, die immerhin auch finanziert werden will. Es ist ein Irrglaube, dass man sich nicht um eine Steuererklärung kümmern muss, da man ja ohnehin nichts verdient. Gerade in der Ausbildung kann man von der Möglichkeit des Verlustvortrages profitieren.

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Aufteilung des Kinderfreibetrages bei Trennung der Eltern

Aufteilung des Kinderfreibetrages © st-fotograf - Fotolia.com
Kinderfreibetrag

Derzeit erhalten Eltern für jedes Kind einen Kinderfreibetrag in Höhe von 6.024 Euro. Damit soll das Existenzminimum des Kindes bei der Elternbesteuerung angemessene Berücksichtigung finden. Der Kinderfreibetrag wird über eine Ziffer auf der Lohnsteuerkarte der Eltern kenntlich gemacht.

Die Ziffer entspricht der Kinderanzahl, die steuerlich berücksichtigt werden kann. Sind die Eltern miteinander verheiratet oder leben in einer Gemeinschaft zusammen, erfolgt der Eintrag in der Regel auf der Lohnsteuerkarte eines Elternteils. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, den Betrag zu halbieren, beispielsweise wenn sich ein jeweils halber Kinderfreibetrag für ein Elternteil als steuerlich günstiger herausstellt.

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Welche Parteien helfen beim Steuern sparen?

Viele Steuerzahler sind auch nach den Landtagswahlen noch verunsichert

Viele Menschen stellen sich mittlerweile die Frage: Welche Partei hilft dabei, Steuern zu sparen?. Wie soll das überhaupt gehen? Zahlen die Abgeordneten einer solchen Partei etwa Diäten und „Gehälter“ aus eigener Tasche in die Staatskasse ein, damit sie abgeordnet sein dürfen? Oder kann man denen die Finanzunterlagen schicken und sie füllen, unter Berücksichtigung aller Schlupflöcher, für den Bürger die Steuererklärung aus – kostenlos? Oder sind die Grünen gemeint, die ja an und für sich gegen das Fahren mit Autos sind – solange sie nicht selber fahren wollen? Wer kein Auto fährt, spart die Mineralölsteuer, so gesehen würden die Grünen beim Steuern sparen helfen…..

Gibt es überhaupt Parteien, die beim Steuern sparen helfen? Ebenso könnte man fragen, ob die Lufthansa auch Bahntickets verkauft und welcher Ford-Händler VW-Ersatzteile im Vorrat hat – und damit ist nicht der eventuell auf dem Hof stehenden gebrauchten Golf beim Ford-Händler gemeint.

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Semestergebühren und Kindergeld – wie wirkt sich das auf die Einkommensteuer aus?

Semestergebühren und KindergeldDie Studierenden haben die Möglichkeit ihre kompletten Semestergebühren als Aufwand bei den Steuern geltend zu machen. Das erbringt Vorteile für die Eltern beim Kindergeld. Sollten also Eltern Kindergeld für ein studierendes Kind beantragen, so können hierbei die gesamten Semestergebühren als ausbildungsbedingten Mehrbedarf abgezogen werden. Ebenso können die Eltern von Studenten in der Regel dann Kindergeld bekommen, bis das Kind 25 Jahre alt ist. Allerdings sollten sie bedenken, dass wenn das Kind einen Nebenjob bezieht und mehr als 8.004 Euro im Jahr verdient, der Kindergeldanspruch jedoch in Gefahr ist.

Können Studiengebühren bei der Steuer berücksichtigt werden?

Die Semestergebühren sind jetzt Sonderausgaben, die aber weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten sind. Somit sind pro Jahr maximal 6.000 Euro absetzbar. Jedoch nur in dem Jahr, wo sie aufgewendet wurden. Sollte sich ein Studierender jedoch unter der magischen Grenze von 8.004 Euro pro Jahr befinden, so gehen ihm diese Sonderausgaben jedoch leider verloren. Ebenso kann man Semestergebühren nicht geltend machen, wenn die Eltern das Studium finanziert haben. Er hat die Kosten nicht selbst getragen und die Eltern dürfen die Kosten ebenso bei der Steuer nicht angeben, da es sich hierbei nicht um ihre Ausbildung handelt.

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Was dürfen Freiberufler von der Steuer absetzen?

Steuererklärung für Freiberufler ganz einfach mit TaxmanWer als Freiberufler tätig ist, der hat ebenso die Reduzierung der Steuerbelastung im Sinn, wie die festangestellten Arbeitnehmer. Doch hier läuft das gesamte Prozedere ein wenig anders ab, denn hier erfolgt keine monatliche Einbehaltung der Steuer, sondern der Freiberufler hat am Jahresende eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder eine Bilanz zu erstellen, nach dieser sich dann auch die zu zahlende Steuer richtet.

Alle Berufstätigen müssen folglich ihre Einnahmen versteuern und daher sind auch alle daran interessiert, die Einnahmen, zumindest auf dem Papier, so gering wie nur möglich zu halten, damit die Steuerforderung nicht höher als nötig ausfällt. Angestellte und Arbeiter berichtigen ihre Steuerschuld einmal jährlich über die sogenannte Einkommensteuererklärung, wobei sie von den bereits gezahlten Steuern die Werbungskosten, die Sonderausgaben und alle weiteren abzugsfähigen Kosten abziehen. Erst danach ermittelt das zuständige Finanzamt die tatsächlich zu zahlenden Steuern, was dazu führt, dass der Steuerzahler nun eine Nachzahlung leisten muss oder aber eine Rückzahlung erhält.

Bei Freiberuflern ist das anders, denn sie zahlen nicht schon während des laufenden Jahres ihre Steuern, sondern erst nach dem Jahresabschluss. Bemessungsgrundlage für die Einstufung der Steuer ist hier dann der Gewinn.

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Berufskleidung selbst waschen und trotzdem Steuern sparen

Berufskleidung waschen und steuerlich absetzenWenn es darum geht, Steuern zu sparen, dann sind die meisten Menschen hell auf begeistert. Die zuständigen Finanzämter verlangen Monat für Monat einen nicht unerheblichen Teil vom Lohn der Arbeitnehmer, sodass diese stets versuchen, die Steuer weitestgehend zu verringern.

Hierfür gibt es viele Möglichkeiten, die, richtig genutzt, letztendlich dafür sorgen können, dass die Steuerbelastung um einen Großteil gesenkt wird.

Die Abführung der Steuern ist grundsätzlich Sache der Arbeitgeber. Diese ermitteln die Lohnsteuer anhand vieler Vorgaben, die sich vor allem über die Lohnsteuerklassen, über die Freibeträge und auch über die Überstunden etc. errechnen lassen. An dieser abzuführenden Summe kann der Arbeitnehmer wenig ändern, denn werden Lohn oder Gehalt ausgezahlt, dann ist die Lohnsteuer schon abgezogen und meist auch schon abgeführt.

Da die Finanzämter zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht wissen können, ob der Arbeitnehmer eventuell Sonderausgaben oder Werbungskosten hatte, die die Besteuerungsgrundlage senken, ist der Arbeitnehmer gefordert, am Ende eines jeden Jahres eine Lohn- oder Einkommenssteuererklärung abzugeben. Hier wird dann genau ermittelt, ob zu viel oder auch zu wenig Steuern gezahlt wurden.

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Steuerfreibeträge für Studenten – wie viel steuert der Fiskus zur Ausbildung dabei?

Steuerfreibeträge für Studenten
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Knapp 70% aller Studenten müssen neben ihrem Studium jobben, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Man trifft Studenten in Büros als Aushilfen, jede Menge von ihnen kellnern, einige braten Klopse in einem amerikanischen Filialkonzern, andere stopfen Werbeprospekte ihn ohnehin überquellende Briefkästen. Ein Studium ist teuer. Lehrbücher, Druckerpatronen und viele weitere direkte Kosten belasten das Budget. Horrende Mieten in den Universitätsstädten sorgen für die Sprengung. Sofern man ein wenig in diesem System sparen möchte, muss man sich noch mit der Machete durch das deutsche Steuerdickicht schlagen. Kindergeld, Steuern, Sozialversicherung, überall warten – vielleicht – kleine Hilfen oder größere Probleme mit noch größerer Wirkung.

Das Geld, das der fleißige Student mit dem Braten von Klopsen verdient, kann beispielsweise schnell zum Problem werden. Arbeitet der künftige Akademiker zu viel, möchte der Staat beteiligt werden. Schnell ist der jährliche Steuerfreibetrag überschritten und Steuern werden fällig. Es sei denn, man nutzt Freibeträge, Ausnahmen und Sonderregeln.

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Die neuen Erbschaftsteuer-Richtlinien

Neue Bewertungsrichtlinie 2012

Unser Top-Thema gibt einen Überblick über die Richtlinien zum Bewertungsgesetz, die im Rahmen der Erbschaftsteuer-Richtlinien 2011 erneuert wurden. Einführung Nicht nur die Richtlinien zum Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz wurden kurz vor Jahresende 2011 beschlossen, auch die Richtlinien zum Bewertungsgesetz (BewG) wurden erneuert und lösten die bisherigen aus dem Jahr 2003 ab. Für die Wertermittlung der verschiedenen … Weiterlesen

 

Kfw-Bank Studienkredite ermöglichen ein finanziell entspanntes Lernen

Bis auf wenige Ausnahmen, gewähren Banken Studenten nur schwer und ungern Kredite. Sollte man dennoch gelegentlich auf eine Bank treffen, die gewillt ist, einen Studienkredit zu vergeben ist es ratsam, den angebotenen Zinssatz ernsthaft zu prüfen. Er liegt häufig am oberen Ende der Skala aktueller Zinssätze für Kredite. Zu den möglichen Anbietern zählt die Deutsche Bank, die damit wirbt, den Zinssatz für Studienkredite seit Jahren unverändert gehalten zu haben. So eine tolle Leistung ist das nun auch wieder nicht, hat man doch schließlich von vornherein die Zinslatte sehr hoch gelegt.

Andere Banken bieten Teilfinanzierungen im Bereich der Studienkredite an, dann allerdings mit variablen Zinssätzen. Die KfW orientiert sich bei der Festlegung der Zinssätze am EURIBOR und lag zwischenzeitlich mit dem Zinssatz bei 6,5%, der jedoch erst auf politischen Druck hin zustande kam. Eigentlich sollte er noch höher sein. Dennoch war die KfW in den vergangenen Jahren, wie auch jetzt aktuell, immer noch der günstigste Anbieter oder zumindest einer der Günstigsten.

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Umzugskostenpauschale 2012 – das müssen Steuerzahler wissen

Umzugskostenpauschale 2012In vielen Fällen kann man die Kosten für einen Umzug steuermindernd geltend machen, dies ist mit der Umzugskostenpauschale 2012 geregelt. Dies ist sowohl auf pauschaler Basis als auch mit Einzelnachweisen möglich. Es kommen mehrere Gründe für die steuerliche Berücksichtigung von Umzugskosten in Betracht. Oft kann ein Teil der Kosten bei einem Umzug in eine andere Stadt berücksichtigt werden, gelegentlich sogar bei einem Umzug innerhalb der gleichen Stadt oder Gemeinde.

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Überlassung von Smartphones durch den Arbeitgeber

Bundestag entscheidet zugunsten der Steuerzahler – Steuerfreiheit ist garantiert

© littlebell - Fotolia.com
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Arbeitgeber dürfen zukünftig Smartphones und Software Arbeitnehmern steuerfrei überlassen. Darauf einigte sich der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages.Daraus resultierend wurde eine Gesetzesänderung beschlossen, die die steuerfreie Überlassung von Smartphones und Software durch den Arbeitgeber an die Arbeitnehmer regelt.

Die steuerfreie Überlassung von Smartphones einigt die Parteien des Bundestages

An dieser Regelung ist nicht nur der Beschluss an sich überraschend, sondern auch die Tatsache, dass sich die im Bundestag vertretenen Parteien in der Sache einig waren. Ein Zustand, den man sonst steuerpolitisch nur bei Diätenerhöhungen der Abgeordneten kennt. Das lässt Spielraum für philosophische Überlegungen, ob die Abgeordneten sich womöglich als Arbeitnehmer des Staates sehen und zukünftig ebenfalls von dieser Regelung profitieren oder wo der Grund für diese durchaus seltene Einigkeit zu finden ist.

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Nebentätigkeiten – wann müssen sie versteuert werden?

Nebenjob
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Immer mehr Menschen haben in der heutigen Zeit Schwierigkeiten, mit ihrem zur Verfügung stehenden Geld monatlich über die Runden zu kommen. Und hiermit sind nicht unbedingt nur die gemeint, die ohne Job und auf staatliche Hilfe angewiesen sind, sondern vielfach auch Menschen, die einen Vollzeitjob ausüben.

Schaut man sich Nachrichtenmagazine und Reportagen im TV an, dann wird immer deutlicher, dass in zahlreichen Familien das Geld derart knapp ist, dass ein Verdienst längst nicht mehr ausreichend ist, um die Lebenshaltungskosten adäquat decken zu können. Und ist dies der Fall, dann suchen viele Arbeitnehmer noch nach Nebentätigkeiten, die für eine finanzielle Entspannung der prekären Situation sorgen sollen.

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Die Anlage N – für Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit

Anlage NWer einen Beruf ausübt und diesbezüglich in einem Arbeitsverhältnis steht, der muss Monat für Monat Lohn- oder Einkommensteuer an das zuständige Finanzamt zahlen. Diese Steuern machen in der Regel einen nicht unerheblichen Betrag aus, sodass viele Arbeitnehmer hier bis zu 50 Prozent des gesamten Bruttolohnes an die Behörde zahlen müssen. Dass dies für allgemeinen Unmut unter den Arbeitnehmern sorgt, ist verständlich, denn kaum jemand möchte auf so viel Geld verzichten.

Doch die einbehaltene Steuer, die dem Arbeitnehmer bei jeder Lohn- oder Gehaltszahlung abgezogen wird, ist nicht immer die Summe, die tatsächlich auch gezahlt werden muss. Im Laufe des gesamten Jahres hat der Steuerzahler nämlich zahlreiche weitere Ausgaben zu tätigen, die ihrerseits dann allerdings auch die Steuerlast mindern können. Um die genaue Steuer jedoch ermitteln zu können, muss der Arbeitnehmer am Jahresende eine Lohn- oder Einkommenssteuererklärung abgeben. Hier dürfen dann auch alle zusätzlichen Kosten angegeben werden, die am Ende dann durchaus auch das Steuerergebnis verändern können, sprich, dem Steuerzahler eine Rückzahlung der zu viel gezahlten Steuern bescheren können.

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